Hallo zusammen,
als jemand, der seit 25 Jahren in der Finanzbranche arbeitet, kenne ich die Diskussion um Kostenersparnis und Marktkonzentration sehr gut. Mit dem Altersvorsorgedepot 2027 rechne ich damit, dass viele Sparer auf Anbieter mit niedrigeren TERs hinweisen – auch kleine und spezialisierte Anbieter.
Meine Frage zielt aber auf eine oft unterschätzte Dimension: Wenn ich einen ETF eines kleineren Anbieters wähle und dieser über 30+ Jahre laufen soll – wie bewerte ich das Liquidationsrisiko? Was passiert beispielsweise, wenn ein kleinerer Anbieter vom Markt verschwindet oder von einem Großen übernommen wird?
Ich bin nicht gegen kleine Anbieter, aber im Kontext klassischer Vorsorge und langfristiger Planung bin ich pragmatisch: Kann ich diese Risiken wirklich kalkulieren oder sollte ich bei etablierten Namen bleiben, auch wenn die TER 0,05% höher liegt?
Wie beurteilt ihr das? Gibt es da Informationen zur Regulierung des neuen Depots?