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Beitragspausen wegen BU im Sparplanrechner – wie modelliere ich das?

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FrhrentePlaner7
Beiträge: 1
Themenstarter
(@frhrenteplaner7)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Woche
[#39]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade intensiv damit, meinen zukünftigen Sparplan für das Altersvorsorgedepot 2027 möglichst realistisch durchzurechnen. Dabei bin ich auf ein Problem gestoßen, das mir bisher kein Rechner vernünftig löst: Wie bilde ich eine potenzielle Berufsunfähigkeit ab?

Konkret: Wenn ich zum Beispiel mit 45 berufsunfähig werde und 3-5 Jahre keine Beiträge einzahlen kann, hat das einen erheblichen Effekt auf das Endkapital – vor allem wegen des entgangenen Zinseszinseffekts in einer kritischen Phase. Keiner der Online-Rechner, die ich bisher gefunden habe, erlaubt es mir, eine variable Beitragspause mit anschließender Wiederaufnahme sauber einzustellen.

Ich würde gerne wissen:
- Gibt es Rechner, die solche Szenarien explizit unterstützen (mehrere Beitragsphasen mit unterschiedlichen Beträgen)?
- Oder baut ihr sowas manuell in Excel/Sheets nach?
- Wie berücksichtigt ihr dabei, dass nach einer BU-Phase vielleicht auch der Beitrag niedriger ist als vorher, weil man nur noch Teilzeit arbeitet?

Ich frage das auch im Hinblick auf die Frühstart-Rente – wenn man früh einsteigt, aber dann eine Unterbrechung hat, ändert sich das Bild ja erheblich.

Bin gerade dabei, verschiedene Szenarien für meine ETF-Rente zu modellieren, bevor das AVD 2027 startet – da kommt etwas Sommerruhe gerade gut für solche Planungsprojekte. Freue mich auf eure Erfahrungen!


1 Antwort
DepotProfi34
Beiträge: 8
(@depotprofi34)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Gute Frage, ich hab mich mit dem Thema auch kurz beschäftigt, aber ehrlich gesagt nicht so tief wie du.

Für meine Zwecke hab ich das einfach in Google Sheets manuell nachgebaut – klingt aufwändiger als es ist. Im Grunde drei separate Phasen: Phase 1 (normaler Beitrag bis zum angenommenen BU-Zeitpunkt), Phase 2 (Pause oder reduzierter Beitrag), Phase 3 (Wiederaufnahme). Für jede Phase einfach den Endwert berechnen und dann als Startwert der nächsten nehmen. Dauert vielleicht 30 Minuten und man hat ein flexibles Tool.

Was mich dabei eher interessiert hat: Wie hoch ist der Verlust bei der Grundzulage während der Pause? Wenn man keine Beiträge einzahlt, entfällt ja auch die staatliche Förderung für diese Jahre – das ist zusätzlich zum entgangenen Zinseszins.

Für mein Szenario mit dem Standarddepot war das ausreichend. Wenn du komplexere Projektionen brauchst, schau mal ob finanzmathematische Taschenrechner sowas können – aber ich kenne keinen fertigen Online-Rechner der das AVD 2027 schon sauber abbildet.


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