Hallo zusammen,
ich bin seit diesem Jahr wieder angestellt und möchte meinen alten Riester-Vertrag schrittweise ins neue Altersvorsorgedepot 2027 überführen. Das Problem: Wenn ich die ZfA-Verfahren nutze und mein Riester-Guthaben übertrage, wie rechne ich das korrekt in einem Sparplanrechner ein?
Meine Frage ist konkret: Bekomme ich die volle Förderung (Grundzulage + Sonderausgabenabzug) auch auf die übertragene Summe gutgeschrieben? Oder wirkt sich der Übertrag auf die Förderberechnung aus? Viele Rechner im Netz scheinen das nicht abzubilden.
Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen verunsichert, ob ich die Überträge einzeln im Rechner modellieren soll oder ob es einen anderen Weg gibt, das realistisch zu simulieren. Hat jemand von euch schon die ZfA genutzt und weiß, wie das Ganze mit der Förderung zusammenhängt?
Danke vorab!
Frank, ich hab mir das auch schon für meine Steuererklärung überlegt. Das Kernproblem: Der Sonderausgabenabzug beim AVD ist gebunden an *Neueinzahlungen* ab 2027. Dein übertragenes Riester-Vermögen war in der Vergangenheit ja schon abzugsfähig. Du kannst also nicht "nochmal" Steuervorteil auf die gleiche Mark rechnen. Das sollte ein seriöser Rechner auch so abbilden.
Mein Rat: Frag bei der ZfA oder deinem neuen Arbeitgeber nach, ob es Muster-Kalkulationen gibt. Generische Web-Rechner sind dafür einfach zu wenig flexibel.
Spannend das Thema. Aus meiner Erfahrung am Kapitalmarkt: Die ZfA-Übertragung ist steuerlich neutral, aber für deine Renditerechnung nicht irrelevant. Der Zeitpunkt matters. Wenn du Riester 2026 auflöst und 2027 ins AVD fließt, machst du einen Marktimings-Fehler mit, den viele Rechner ignorieren. Besser: Mit einem konservativen Puffer in Tagesgeld bis Depot-Start, auch wenn die Rendite niedrig ist.