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Ab 50 mit Kindern: Wie viel Aktien-ETF ist noch vernünftig?

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Markus F.
Beiträge: 35
Themenstarter
(@depotdaddy42)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#204]

Hallo zusammen,

ich bin 51, habe zwei schulpflichtige Kinder und plane, ab Januar 2027 systematisch ins neue Geförderte Altersvorsorgedepot zu gehen. Meine Frage zielt auf die praktische Gewichtung ab: Ich bin beruflich stabil, aber natürlich nervös bei Kurskorrektionen – und mit zwei Kids habe ich weniger Risikotoleranz als mit 30.

Ich habe die Kinderzulage genau durchgerechnet und werde etwa 600–800 Euro pro Kind und Jahr mitnehmen können. Das ist ein erheblicher Boost für die Gesamtrendite, wenn ich es richtig anlege. Aber hier wird es interessant: Lohnt sich ein aggressiveres Portfolio (80 % Aktien-ETFs, 20 % Anleihen) wirklich, wenn die Förderung die fehlenden Punkte kompensiert? Oder sollte ich mit 50+ eher defensiv bleiben (60/40 oder sogar 50/50)?

Es geht mir nicht um Angst vor Volatilität, sondern um die ehrliche Frage: Rechnet sich das mathematisch, oder zahle ich einfach für Schlafstörungen?

Danke für eure Einschätzung – gerne auch kritisch.


1 Antwort
Sabine B.
Beiträge: 29
(@s-brinkmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Gute Frage, Markus. Ich bin selbst gerade wieder am Einsteigen nach einer längeren Pause und überlege ähnlich. Ein Punkt, den ich übersehen habe: Die Förderung ist ja beitragsproportional. Das heißt, wenn du eine höhere Sparrate mit aggressiverem Portfolio fährst, bekommst du prozentual mehr Zulage. Das könnte deine 600–800 EUR durchaus auf 1.000+ EUR pro Kind hochschrauben – wenn du monatlich konsequent sparst. Die ZfA bewertet das bei mir aktuell noch (habe vorher pausiert), aber das neue System soll da sehr transparent sein. Würde dir empfehlen, den ZfA-Simulator 2027 zu nutzen, sobald der online ist.

Zum Risiko: Mit Förderung brauchst du nicht 80 % Aktien. 65/35 reicht völlig aus und gibt dir besseren Schlaf.


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