Ich berate mehrere Mandanten, die als Freiberufler und Gewerbetreibende unterschiedliche Steuersätze haben – und das hat natürlich direkte Auswirkungen auf die Rentabilität ihrer Altersvorsorge ab 2027. Meine Frage: Wie kalkuliert ihr die optimale Sparquote ins Altersvorsorgedepot, wenn die Steuerersparnis je nach Status sehr unterschiedlich ausfällt?
Konkret: Ein Mandant mit Gewerbesteuersatz von 14% spart sich durch jeden Euro Beitrag weniger als ein Freiberufler mit deutlich höherem Grenzsteuersatz. Dazu kommt die beitragsproportionale Förderung ab 2027. Wie wirkt sich das auf die konkrete ETF-Gewichtung aus? Sollte jemand mit niedrigerem Steuersatz anders rebalancieren als jemand mit höherem Satz?
Und noch wichtiger: Wie berücksichtigt ihr die Wechselwirkung zwischen Zinsumfeld und der aktuellen Inflation bei dieser Kalkulation? Eine klassische 60/40-Aufteilung wird bei steigenden Realzinsen anders bewertet als bei weiterhin niedriger Rendite.