Ich arbeite gerade daran, verschiedene ETF-Strategien für das Altersvorsorgedepot 2027 zu analysieren und bin dabei auf die Frage gestoßen, wie man Rebalancing am effizientesten umsetzt.
Meine Frage: Gibt es für das neue Depot ab 2027 bereits Broker oder Plattformen, die automatisierte Rebalancing-Tools anbieten? Und wie wirken sich die Transaktionskosten auf die Gesamteffizienz aus, wenn man häufiger umschichtet?
Ich habe eine Excel-Simulation gebaut, die verschiedene Szenarien durchrechnet – monatliches Rebalancing vs. halbjährlich vs. Schwellenwert-basiert (z.B. ab 5% Abweichung). Aber ich finde wenig konkrete Daten zu den tatsächlichen Gebührenstrukturen der Broker, die ab Januar 2027 das neue Depot anbieten werden.
Hat jemand schon mit Broker-APIs oder Test-Depots experimentiert? Oder kennt ihr Studien, die zeigen, wie sich die Kostenersparnis durch Automation gegen die möglichen Tracking-Errors aufwiegt? Besonders interessiert mich die Frage, ob es sich bei kleineren Sparraten (sagen wir 300-500€ monatlich) überhaupt lohnt, häufig umzuschichten.
Ich bin da ähnlich wie du unterwegs, David – hab mich bei meinem letzten Thread zum Rebalancing-Rhythmus auch intensiv damit beschäftigt. Meine bisherige Erkenntnis: Bei der Frühstart-Rente lohnt sich automatisiertes Rebalancing umso mehr, je früher du anfängst. Die eingesparten Gebühren kompensieren sich über 40+ Jahre einfach besser. Viele Broker implementieren das ab 2027 teilweise selbst, aber die Frage ist, ob du da wirklich Kontrolle über die Parameter hast oder ob es zu starr ist.