Benachrichtigungen
Alles löschen

Sparbuch 2026: Noch zeitgemäß oder überholt?

4 Beiträge
4 Benutzer
0 Reactions
20 Ansichten
LauraK
Beiträge: 44
Themenstarter
(@laurak)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten
[#205]

Hallo zusammen, ich bin gerade mit 26 Jahren ins Berufsleben gestartet und mache mir Gedanken zur Altersvorsorge. Meine Eltern haben mir immer gepredigt, dass ein Sparbuch die Basis ist – sicher, einfach, zuverlässig.

Jetzt lese ich überall vom neuen Altersvorsorgedepot ab 2027, von ETF-Renten und Grundzulagen. Gleichzeitig sehe ich, dass die Sparbuch-Zinsen im Sommer 2026 immer noch eher mau sind.

Meine Frage: Macht es noch Sinn, jetzt im Juli 2026 Geld aufs Sparbuch zu parken, bevor ich ab Januar dann ins neue Depot gehe? Oder sollte ich die Monate bis 2027 nutzen, um einen Teil schon in ETFs zu lernen? Und wie läuft das mit den Zulagen – kann ich die auch optimal kombinieren, wenn ich jetzt noch klassisch sparbuch-mäßig denke?

Danke für eure Erfahrungen!


3 Antworten
VorsorgePro58
Beiträge: 60
(@vorsorgepro58)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Hey Laura, schön dass du dich schon jetzt mit dem Thema beschäftigst! Als Selbstständiger habe ich ähnlich angefangen. Die ehrliche Antwort: Sparbuch im Juli 2026 ist eher Übergangslösung, nicht Strategie. Die Grundzulage ab 2027 funktioniert aber nur mit Beiträgen ins Depot selbst – da hilft dir ein separates Sparbuch nicht direkt. Mein Tipp: Kleine Ersparnisse bis Ende 2026 gerne auf Tagesgeld (bessere Zinsen), aber richtige Sparquote direkt ab Januar fürs Depot nutzen. Die Freistellung funktioniert im Depot selbst deutlich besser.


Antwort
Markus B.
Beiträge: 24
(@frhrenteplaner7)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Das ist genau der richtige Gedanke für deinen Einstieg! Wenn du ab 2027 die Frühstart-Rente nutzen willst – und als Berufsanfängerin ist das für dich sehr interessant – dann solltest du nicht zu lange mit klassischem Sparbuch warten. Die ersten Jahre haben den stärksten Compound-Effekt. Sparbuch bis Ende 2026 für Notgroschen okay, aber deine Sparquote gehört ins ETF-Depot. Hast du dich schon mit den Fördervoraussetzungen auseinandergesetzt?


Antwort
Sabine B.
Beiträge: 60
(@s-bergmann89)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hallo Laura! Ich bin auch gerade wieder beruflich in dieser Situation und hab ähnlich überlegt. Ehrlich gesagt: Das klassische Sparbuch ist für meine Mentalität einfach zu langsam geworden. Seit ich mich mit der ETF-Rente im neuen Depot beschäftige, sehe ich den Unterschied deutlich. Tagesgeld als Puffer bis 2027 völlig okay, aber danach direkt ins Depot. Die Grundzulage funktioniert nur dort, und die ersten Jahre zählen am meisten.


Antwort
Teilen: