Moin zusammen,
ic habe als Handwerker über 25 Jahre hinweg gelernt, dass liquide Rücklagen Gold wert sind – besonders in der Selbstständigkeit. Jetzt überlege ich, wie ich die Übergangszeit bis Januar 2027 nutze.
Mein Plan: Ich möchte einen anständigen Betrag auf dem Tagesgeld liegen lassen, bevor ich dann ab 2027 systematisch ins Altersvorsorgedepot gehe. Das soll quasi mein Puffer sein – einerseits für echte Notfälle (Werkstatt fällt aus, was weiß ich), andererseits als Startkapital für das neue Depot.
Frage ist nur: Wie klug ist das wirtschaftlich? Beim heutigen Tagesgeld-Zinsniveau von um die 3–3,5% ist es ja nicht mal schlecht – aber reicht das, oder verpasse ich zu viel Rendite, wenn ich nicht gleich in ETFs gehe?
Als Geringverdiener (oder sagen wir: unregelmäßiger Verdiener) in der Baubranche muss ich konservativ denken. Was wäre euer Rat? Wie groß sollte der Puffer sein, bevor ich ab 2027 aggressiver werde?
Das klingt ja nach einer vernünftigen Vorgehensweise. Mit 55+ Jahren hätte ich persönlich (aus der Pensionär-Perspektive) kaum noch hohe Risiken genommen, aber für dich mit anstehender Neupositionierung ab 2027 ist das anders. Interessant wird's beim Steuerabzug vs. beitragsproportionaler Förderung – deine Einkommenssituation als Selbstständiger könnte hier entscheidend sein. Die Grundzulage beim neuen Depot ist auch nicht zu unterschätzen, die würde sofort mitwachsen.