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Tagesgeld-Hopping: Lohnt der Aufwand wirklich?

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Sarah K.
Beiträge: 48
Themenstarter
(@vorsorgeneuling)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#213]

Hi zusammen, ich bin 26 und fange gerade an, mich mit dem neuen Altersvorsorgedepot 2027 auseinanderzusetzen. Ehrlich gesagt bin ich noch ziemlich überfordert von all den AltZertG-Regelungen und verstehe nicht ganz, wie die Effektivkosten im Vergleich zu meinem alten Riester funktionieren sollen.

Meine Frage: Ich sehe im Internet überall Beiträge von Leuten, die ständig zwischen verschiedenen Tagesgeldanbietern wechseln, um die besten Zinsen zu schnappen. Macht das für jemanden wie mich Sinn, der gerade mit der Altersvorsorge anfängt? Oder sollte ich lieber eine Bank wählen und da bleiben, bis ich 2027 direkt ins neue Depot umsteige?

Ich will nicht unnötig Zeit verschwenden, aber andererseits auch nicht dumm sparen. Gibt es da einen Mittelweg? Und wie wirken sich die Zinsen aus dem Tagesgeld eigentlich auf die Förderquote aus – zählt das mit rein oder nicht?


3 Antworten
Helmut B.
Beiträge: 26
(@rentnerdepot62)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Das Kernproblem beim Hopping: Transaktionskosten, Zeitaufwand und du verlierst möglicherweise die Übersicht über deine Kontostände. Für einen echten Effektivkosten-Vergleich brauchst du ehrlich die Gesamtkalkulation über mehrere Jahre – und da schneiden die großen, transparenten Direktbanken deutlich besser ab als ständiges Umschichten.


Antwort
Gerhard L.
Beiträge: 25
(@gerhard62)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Aus meiner Sicht als jemand, der sich bereits intensiv mit der Ausgestaltung des neuen Depots beschäftigt: Die Tagesgeld-Zinsen zählen tatsächlich zu deinem Einkommen, beeinflussen aber nicht direkt die beitragsproportionale Förderung ab 2027. Das ist eine der interessanten Neuerungen im Reform-Design. Das bedeutet, du kannst sie quasi ‚kostenlos' mitnehmen, ohne dass es auf deine Förderquote drückt.


Antwort
TomStock_99
Beiträge: 30
(@tomstock_99)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hey Sarah, bei deinem Zeithorizont bis 2027 würde ich das Tagesgeld-Hopping eher nicht empfehlen. Das kostet dich Zeit für minimal bessere Rendite. Spar dir die Energie, park dein Geld auf einer stabilen Direktbank und konzentriere dich stattdessen darauf, ab 2027 ein gutes ETF-Setup aufzubauen – da lässt sich deutlich mehr rausholen mit den staatlichen Förderungen!


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