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Tagesgeld im Altersvorsorgedepot: Mindestanlage und Maximalbetrag?

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Hermann H.
Beiträge: 44
Themenstarter
(@hermannh_55)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#144]

Guten Tag zusammen,

ich beschäftige mich gerade in meiner Urlaubsplanung – die Klimaanlage läuft auf Hochtouren hier, da sitzt man eh lieber drinnen und liest sich durch Fachdinge – intensiver mit dem neuen Altersvorsorgedepot, das ja 2027 starten soll.

Meine Frage richtet sich speziell an den Tagesgeld-Baustein innerhalb des neuen Depots: Gibt es dort eigentlich eine Mindestanlage, die man einzahlen muss, damit man das Tagesgeld-Konto überhaupt nutzen kann? Bei manchen klassischen Tagesgeldkonten kenne ich das ja so, dass man mindestens 500 oder 1.000 Euro einbringen muss, bevor das Konto aktiv ist.

Und auf der anderen Seite: Gibt es im Rahmen des Altersvorsorgereformgesetzes einen Höchstbetrag, den man auf dem Tagesgeld-Anteil des Depots halten darf? Ich frage, weil ich mir vorstelle, erstmal einen Teil als konservative Rücklage im Tagesgeld zu parken und den Rest in ETFs zu investieren. Aber wenn es Obergrenzen gibt, würde das meine Planung natürlich beeinflussen.

Ich bin 55, also habe ich noch etwa 12 Jahre bis zur Rente, und möchte nicht alles ins Risiko stecken. Ein solider Tagesgeld-Anteil wäre für mich wichtig.

Hat jemand dazu belastbare Informationen aus dem Gesetzestext oder aus offiziellen Quellen? Danke im Voraus.

Hermann


2 Antworten
Markus91
Beiträge: 60
(@markus91)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Wie Mia schreibt: gesetzlich dürfte das nicht gedeckelt sein, was du aufs Tagesgeld legst. Der Förderhöchstbetrag bezieht sich aufs Einzahlungsvolumen, nicht auf die interne Aufteilung. Ob einzelne Anbieter dann noch Mindestbeträge fürs Tagesgeld-Konto vorschreiben – das werden wir erst sehen wenn die Produkte konkret auf dem Markt sind. Aktuell ist da leider noch viel Spekulation.


Antwort
Mia K.
Beiträge: 18
(@mia_k_1999)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hi Hermann,

zu den konkreten Zahlen für Mindest- und Höchstbeträge beim Tagesgeld-Baustein hab ich noch nichts Verbindliches gefunden, ehrlich gesagt. Das Altersvorsorgereformgesetz regelt soweit ich weiß vor allem den jährlichen Förderhöchstbetrag (aktuell diskutiert werden 3.000 € pro Jahr für die staatliche Förderung), aber ob einzelne Anbieter intern eine Mindestanlage beim Tagesgeld-Konto verlangen, das dürfte dann Sache der jeweiligen Banken bzw. Depotanbieter sein – nicht direkt gesetzlich vorgegeben.

Was den Höchstbetrag im Tagesgeld-Anteil angeht: Ich glaube nicht, dass es eine gesetzliche Obergrenze gibt, wie viel du *innerhalb* des Depots aufs Tagesgeld legst. Aber vorsicht, das ist meine Einschätzung, kein Expertenwissen. Ich hab mich bei den Effektivkosten der Anbieter auch schon festgebissen, das ist generell alles noch nicht 100% transparent, solange kein Anbieter offiziell live ist.

Für jemanden mit deinem Zeithorizont klingt ein Tagesgeld-Puffer aber absolut vernünftig. Würde trotzdem empfehlen, direkt beim Anbieter nachzufragen, sobald die 2027 an den Start gehen.


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