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Private Rentenversicherung vs. ETF-Sparen - wo winkt mehr Rendite?

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ClaudiaH
Beiträge: 19
Themenstarter
(@claudiah)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#40]

Hallo zusammen,

ich stecke gerade in einer ziemlichen Entscheidungsfindung fest und hoffe auf eure Erfahrungen. Hab vor 3 Jahren eine private Rentenversicherung abgeschlossen, zahle monatlich 250 Euro ein. Jetzt wo das neue Altersvorsorgedepot 2027 kommt, frage ich mich ob ich nicht besser auf ETFs umsteigen sollte.

Meine Versicherung garantiert mir 0,9% Zinsen, dazu kommen noch Überschussbeteiligungen die aber auch nicht berauschend sind. Bei ETFs könnte ich langfristig vielleicht 6-7% schaffen, oder? Andererseits hab ich bei der Versicherung ja Sicherheit und muss mich nicht selbst um die Auswahl kümmern.

Bin 34 Jahre alt, plane noch gut 30 Jahre bis zur Rente. Hatte ursprünglich die Versicherung gewählt weil mir das entspannter vorkam, aber mittlerweile denke ich dass ich zu vorsichtig war. Die Gebühren sind auch nicht ohne - knapp 2% jährlich.

Nutzt jemand von euch beide Varianten parallel? Oder seid ihr komplett von Versicherungen auf ETF-Portfolios umgestiegen? Mache mir auch Gedanken wegen der Steuer, aber das neue AVD soll ja steuerlich gefördert werden...

Freue mich auf eure Meinungen!


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2 Antworten
Sabine91
Beiträge: 23
(@sabine91)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hi Claudia! Kann deine Überlegungen gut verstehen. Ich hab vor zwei Jahren einen ähnlichen Schritt gemacht und bin von einer fondsgebundenen RV teilweise zu ETFs gewechselt. Bei 2% Gebühren würde ich auch ins Grübeln kommen.

Was du bedenken solltest: Die 0,9% Garantie sind nominal, bei der aktuellen Inflation verlierst du real Geld. ETFs haben natürlich Schwankungen, aber über 30 Jahre sollten die sich ausgleichen. Ich hab damals hier im Forum schon mal über Wechselstrategien geschrieben.

Mein Tipp: Vielleicht nicht komplett umsteigen, sondern gestaffelt? Die bestehende Versicherung weiterlaufen lassen (falls keine hohen Stornokosten) und neue Sparraten ab 2027 ins AVD-Depot. So hast du beide Welten und reduzierst das Risiko.


Antwort
Nina95
Beiträge: 29
(@nina95)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Boa, 2% Gebühren sind echt heftig! Hab letztens erst einen Thread zu versteckten Kosten gemacht, da ging's um ähnliche Themen. Bei den aktuellen Zinsen und der Inflation ist deine Versicherung praktisch ein Minusgeschäft.

ETFs sind schon der bessere Weg, keine Frage. Nur musst du halt selbst ran und dich kümmern. Ist aber nicht so kompliziert wie alle immer tun. World-ETF, bisschen EM dazu, fertig.


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