Hallo zusammen,
ich vergleiche gerade für mich die klassische Riester-Rente mit dem neuen Geförderten Altersvorsorgedepot 2027, vor allem mit Blick auf ETF-Lösungen und die laufenden Effektivkosten. Mir geht es nicht um allgemeine Produktwerbung, sondern eher um die Frage, was sich für jemanden wie mich noch rechnet, wenn man die Förderung, Kosten und die spätere Flexibilität zusammen denkt.
Was mich aktuell unsicher macht: Riester läuft ja noch bis Ende 2026 ganz normal, aber ab 2027 soll das neue Depot starten. Ich frage mich, ob man Riester bis dahin überhaupt noch ernsthaft besparen sollte, wenn man ohnehin vorhat, auf das neue Depot umzusteigen. Oder ist es sinnvoll, Riester nur dann mitzunehmen, wenn man zu den Förderberechtigten gehört und die Zulagen wirklich sauber mitnimmt?
Ich schaue mir gerade verschiedene ETF-Renten-Angebote an und versuche die Effektivkosten grob vergleichbar zu machen. Aber bei Riester ist das alles deutlich schwerer, gerade wegen der Garantien und der oft unklaren Kostenstruktur. Wie würdet ihr das als Förderberechtigte oder aus Sicht von Selbständigen/Angestellten einordnen?
Mich interessiert vor allem: Wer von euch würde Riester heute noch neu besparen, und wer sagt klar, abwarten bis 2027? Ich will ungern für ein Übergangsjahr noch unnötig Geld in ein Modell stecken, das dann direkt ersetzt wird.
Karsten B.
Ich würde Riester heute nur noch anfassen, wenn die Zulagen wirklich voll mitgenommen werden und der Vertrag halbwegs okay ist. Für neue Sparraten ist mir das bis 2027 zu starr, vor allem wenn du eh auf ETF und niedrige Effektivkosten schaust.