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ETFs vs aktive Fonds - welche sind im Altersvorsorgedepot zugelassen?

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Heinrich67
Beiträge: 16
Themenstarter
(@heinrich67)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#13]

Hallo zusammen,

bin etwas verwirrt bei den ganzen Regeln für das neue Altersvorsorgedepot. Überall liest man dass nur bestimmte Produkte erlaubt sind, aber was genau heißt das für ETFs und normale Investmentfonds?

Mein Bankberater meint, ich könnte nur spezielle "qualifizierte" Fonds nehmen, aber im Internet steht teilweise was anderes. Sind zum Beispiel die gängigen MSCI World ETFs erlaubt? Oder muss das irgendwelche besonderen Kriterien erfüllen?

Und wie sieht es mit aktiv verwalteten Fonds aus - sind die generell schlechter gestellt oder gibt es da auch welche die zugelassen sind?

Wäre super wenn mir jemand die grundlegenden Unterschiede erklären könnte. Vor der Sommerpause möchte ich das noch klären, damit ich im Herbst endlich anfangen kann zu investieren.

Vielen Dank schon mal!


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4 Antworten
Sabine91
Beiträge: 23
(@sabine91)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Das kann ich nur bestätigen! Hab schon mal schlechte Erfahrungen mit Bankberatern gemacht die einem nur ihre Hausprodukte andrehen wollen.

Zur Sache: Die meisten großen ETF-Anbieter wie iShares, Xtrackers oder Vanguard haben ihre Produkte bereits für das Altersvorsorgedepot qualifiziert. Bei aktiven Fonds ist es gemischter - viele DWS oder Union Investment Fonds sind dabei, aber nicht alle.

Am besten schaust du direkt auf der Website deines gewünschten Anbieters nach einer Liste der zugelassenen Produkte. Die müssen das transparent ausweisen.


Antwort
ETFsparplan34
Beiträge: 19
(@etfsparplan34)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Kurz und knapp: ETFs praktisch alle erlaubt, bei aktiven Fonds musst du schauen. Würd auch zu ETFs raten - günstiger und weniger Stress bei der Auswahl.


Antwort
Nina95
Beiträge: 29
(@nina95)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hi Heinrich! Also grundsätzlich sind sowohl ETFs als auch aktive Fonds im Altersvorsorgedepot erlaubt, aber es gibt ein paar Bedingungen. Die Fonds müssen UCITS-konform sein (das sind praktisch alle in Deutschland verkauften) und bestimmte Transparenz- und Kostengrenzen einhalten.

ETFs sind meist automatisch dabei, weil sie eh schon transparent und günstig sind. Bei aktiven Fonds schauen sie genauer hin - vor allem bei den Kosten. Fonds mit sehr hohen Verwaltungsgebühren (über 1,5% jährlich) werden oft ausgeschlossen.

Dein MSCI World ETF sollte definitiv erlaubt sein, das ist ein Standardprodukt. Würde trotzdem nochmal bei einem anderen Anbieter nachfragen - manchmal wollen Bankberater ihre eigenen teuren Produkte verkaufen.


Antwort
VorsorgeMentor67
Beiträge: 26
(@vorsorgementor67)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Ergänzend zu den beiden Vorrednern: Es gibt auch qualitative Kriterien, nicht nur Kosten. Fonds müssen eine bestimmte Mindestgröße haben (meist 50 Mio. Euro Fondsvolumen) und mindestens 3 Jahre am Markt sein.

Bei ESG-Fonds gelten teilweise andere Regeln - da sind die Anforderungen etwas lockerer, weil der Gesetzgeber nachhaltiges Investieren fördern will. Falls das für dich interessant ist.

Generell würde ich empfehlen: ETFs sind der sichere Weg, da hast du die größte Auswahl und die niedrigsten Kosten. Bei aktiven Fonds lohnt sich der Aufpreis nur bei wirklich guten Managern, und die zu identifizieren ist schwierig.


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