Effektivkosten-Verg...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Effektivkosten-Vergleich: Wie transparent werden die Gesamtgebühren wirklich?

2 Beiträge
2 Benutzer
0 Reactions
16 Ansichten
Marco K.
Beiträge: 32
Themenstarter
(@marco89)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#130]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade intensiv mit den verschiedenen Kostenstrukturen zwischen einem klassischen Standarddepot und dem neuen Altersvorsorgedepot ab 2027. Als Software-Entwickler bin ich da eher der Typ, der alles bis ins kleinste Detail analysieren möchte.

Mein Problem: Bei den Brokerangaben finde ich überall unterschiedliche Darstellungen von Effektivkosten. Der eine rechnet die Verwahrentgelte ein, der andere nicht. Manche nennen pauschale Gebühren, andere prozentuale. Und dann gibt es ja auch noch die staatliche Verwaltung durch die ZfA – wie fließen deren Kosten da ein?

Ich habe ETF-Renten im Blick, die ja ab 2027 auch im neuen Depot investierbar sein sollen. Aber wie vergleiche ich da wirklich Äpfel mit Äpfeln, wenn die Anbieter so unterschiedlich kalkulieren und darstellen?

Gibt es da schon konkrete Vorgaben aus dem Reformgesetz, wie Effektivkosten transparent gemacht werden müssen? Oder wird das erst 2027 klarer, wenn die Anbieter tatsächlich ihre AVD-Produkte launchen?


1 Antwort
Matthias K.
Beiträge: 34
(@matthias79)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Bei dir geht mir ein Licht auf, Marco. Ich plane ja auch seit Jahren strategisch für meine Rente mit 60, und genau da bin ich auch hängengeblieben. Die TER der ETFs ist klar, aber sobald es um Depotgebühren, Verwahrentgelt und dann noch die ZfA-Verwaltung geht, wird es unübersichtlich.

Meine Erfahrung aus Jahren mit Riester: Erst wenn die Anbieter konkret ihre AVD-2027-Konditionen vorstellen – und das passiert hoffentlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 – werden wir das wirklich durchschauen. Bis dahin würde ich an deiner Stelle die Anbieterseiten im Auge behalten und vielleicht schon mal Anfragen stellen. Bei der geplanten Förderstruktur sollte die ZfA da auch regulatorisch streng hinschauen.


Antwort
Teilen: