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1 ETF oder mehrere – welche Kombi macht im Depot wirklich Sinn?

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MoritzHagedorn
Beiträge: 7
(@moritzhagedorn)
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Beigetreten: Vor 6 Tagen

Ich hab mich mit der ETF-Strukturfrage intensiver beschäftigt und bin zu einem etwas differenzierteren Ergebnis gekommen als 'einer reicht immer'.

Es hängt stark davon ab, was du mit dem zweiten oder dritten ETF eigentlich erreichen willst. Wenn du einfach nur Diversifikation willst, dann ja – ein All-World reicht. Wenn du aber eine bewusste Faktorprämie einpreisen willst (z.B. Small Cap Value) oder eine andere Gewichtung als die marktkapitalisierungsgewichtete Standardlösung bevorzugst, dann macht ein zweiter ETF Sinn. Aber das sollte eine aktive Entscheidung mit konkretem Grund sein, keine 'mehr ist mehr'-Mentalität.

Bei 150-200€/Monat würde ich trotzdem erstmal bei einem bleiben und schauen wie sich das Depot entwickelt. Ab ca. 250-300€ monatlich würde ich über einen zweiten nachdenken, wenn es einen klaren Grund gibt. Drei oder mehr ETFs brauchst du bei privater Altersvorsorge in den seltensten Fällen wirklich – ausser du machst das als Hobby und willst gerne an Stellschrauben drehen. Ist ja auch eine valide Motivation, solange man ehrlich damit ist. 😄

Das Förderdepot hat da übrigens keine Besonderheiten, die die ETF-Anzahl beeinflussen – das ist reine Depotstruktur-Entscheidung.


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