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Emerging Markets ETF im Altersvorsorgedepot – lohnt sich das Risiko?

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Monika-Frei
Beiträge: 1
Themenstarter
(@monika-frei)
New Member
Beigetreten: Vor 7 Tagen
[#39]

Hallo zusammen,

nachdem ich mich die letzten Wochen intensiv mit dem Aufbau meines Altersvorsorgedepots 2027 beschäftigt habe – und das Thema Garantieprodukte für mich persönlich inzwischen ziemlich klar ist – frage ich mich nun, ob ich einen Teil meiner monatlichen Sparrate in einen Emerging Markets ETF stecken sollte.

Mein Kerngedanke: Die entwickelten Märkte (USA, Europa) sind durch einen All-World-ETF bereits gut abgedeckt. Emerging Markets – also China, Indien, Brasilien, Südostasien – bringen langfristig vielleicht mehr Wachstumspotenzial, aber die Volatilität und politischen Risiken sind doch deutlich höher als bei MSCI World.

Was mich konkret interessiert:
- Wie handhabt ihr das im Kontext des Altersvorsorgedepots? Setzt ihr auf eine separate EM-Beimischung oder verlasst ihr euch auf den EM-Anteil im All-World?
- Gibt es Erfahrungen damit, wie die ZfA mit solchen ETFs umgeht, also ob EM-ETFs problemlos als förderfähige Anlageform anerkannt werden?
- Wie groß sollte ein EM-Anteil sinnvollerweise sein, ohne das Depot zu sehr in eine Richtung zu kippen?

Ich frage das jetzt im Juni auch, weil ich über den Sommer meine Depotstruktur fürs nächste Jahr durchdenken möchte, bevor es 2027 dann losgeht. Es ist ja noch etwas Zeit.

Freue mich über eure Einschätzungen – besonders von denen, die sich schon länger mit der Materie befassen.

Viele Grüße,
Monika


1 Antwort
Depot-Pro28
Beiträge: 37
(@depot-pro28)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hallo Monika,

interessante Frage. Ich schau das Thema vor allem aus der Kostenperspektive – und da würde ich erstmal prüfen, was ein separater EM-ETF in Sachen TER kostet im Vergleich zum EM-Anteil im All-World. Oft ist der Kostenunterschied gar nicht so riesig, aber im Altersvorsorgedepot addiert sich das über Jahrzehnte schon merklich.

Zur ZfA-Frage: Soweit ich das verstehe, sind grundsätzlich alle zugelassenen ETFs im Depot förderfähig – die ZfA prüft nicht die Strategie sondern ob das Produkt überhaupt zertifiziert ist. Aber da bin ich kein Experte, das sollte man nochmal genauer nachschauen.

Zur Gewichtung: 10-15% EM-Beimischung klingt für mich vertretbar wenn man den langen Anlagehorizont hat. Aber ich würde genau im Auge behalten was das an Gesamtkosten macht, gerade weil wir beim neuen Depot ja die Effektivkosten wirklich gut kontrollieren können und sollten. Die Förderung bringt viel – die sollte man nicht durch unnötig teure Konstrukte wieder auffressen lassen.

Grüße, Dennis


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