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Welche ETFs im Altersvorsorgedepot eignen sich mit Kapitalgarantie?

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H.Bergmann65
Beiträge: 1
Themenstarter
(@h-bergmann65)
New Member
Beigetreten: Vor 7 Tagen
[#38]

Guten Tag zusammen,

ich nutze die ruhigen Sommertage, um mich gründlich mit dem neuen Altersvorsorgedepot 2027 auseinanderzusetzen, bevor es nächstes Jahr losgeht. Ich bin Rentner und habe eigentlich schon ausgesorgt, aber ich möchte die staatliche Förderung trotzdem mitnehmen und einen kleinen monatlichen Beitrag einzahlen – für meine Enkelin oder als Puffer.

Nun stoße ich beim Thema ETF-Sparplan auf ein Problem, das mir Sorgen macht: Soweit ich das verstanden habe, gibt es beim neuen Altersvorsorgedepot die Möglichkeit einer sogenannten Beitragsgarantie, also dass zum Rentenbeginn mindestens die eingezahlten Beiträge erhalten bleiben. Das ist für mich das Wichtigste. Verluste möchte ich unter keinen Umständen hinnehmen.

Jetzt frage ich mich aber: Kann ich innerhalb eines solchen Garantieprodukts überhaupt in ETFs investieren? Oder widerspricht das der Garantie? Ich lese immer wieder, dass ETFs Schwankungen unterliegen und der Kurs auch mal fallen kann. Wie verträgt sich das mit der Beitragsgarantie?

Falls ETFs mit Garantie möglich sind – welche Art von ETF wäre dann überhaupt sinnvoll? Ich habe keine Ahnung, ob das dann ein besonderer ETF-Typ sein muss oder ob der Anbieter das irgendwie absichert. Ich wäre für eine verständliche Erklärung sehr dankbar, am besten ohne zu viel Fachjargon.


1 Antwort
A.Bergmann
Beiträge: 34
(@a-bergmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hallo,

ich bin zwar auch noch am Einarbeiten in das neue System, aber das Thema Garantie vs. ETF beschäftigt mich ebenfalls – gerade weil ich von Riester komme, wo ja auch immer eine Beitragsgarantie drin war.

Soweit ich das verstanden habe, ist die Garantie beim neuen Altersvorsorgedepot nicht automatisch dabei, sondern eine Option, die man beim Anbieter wählen kann. Der Anbieter sichert das dann intern ab – zum Beispiel durch eine bestimmte Aufteilung zwischen risikoarmen Anlagen und ETFs. Das bedeutet: Je nach Garantieniveau kann nur ein Teil des Geldes wirklich in einen ETF fließen, der Rest muss sicherer angelegt werden.

Das klingt nach dem Prinzip, das man aus klassischen Garantiefonds kennt. Das kostet natürlich Rendite. Ich glaube nicht, dass man einfach irgendeinen ETF nehmen und dann trotzdem Garantie haben kann – das muss der Anbieter schon aktiv managen.

Ob das für Ihren Fall sinnvoll ist, kann ich nicht beurteilen, aber ich würde bei verschiedenen Anbietern konkret nachfragen, wie die das technisch lösen.


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