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Performance vom AVD 2027 ohne API-Anbindung sauber dokumentieren?

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Markus B.
Beiträge: 24
(@markus79)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Wie Kritikus_78 oben schreibt – ich seh das ähnlich, man sollte es nicht überkomplizieren. Aber die Grundidee von Laura ist trotzdem sinnvoll.

Mein Tipp aus eigener Erfahrung: Fang mit dem Datum, dem Depotwert und der Gesamteinzahlung an. Punkt. Nach drei Monaten weißt du selbst, was du noch brauchst und was nicht. Ich hab meine Tabelle über die Jahre immer weiterentwickelt, nie von Anfang an perfekt gehabt. Kostenübersicht hab ich zum Beispiel erst nach einem Jahr ergänzt, als ich wirklich sehen wollte was die Gebühren fressen – dazu hab ich auch schon was hier geschrieben: Kosten im ersten Jahr: Was kommt auf mich zu?

Klein anfangen, dann ausbauen. Macht ihr wahrscheinlich eh so.


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Marcus H.
Beiträge: 5
(@marcusheld36)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ich mach das bei meinem normalen ETF-Depot schon seit Jahren manuell in Excel – und bin eigentlich ganz zufrieden damit. Für das AVD werde ich das genauso aufziehen, zumindest bis klar ist, welche Anbieter ordentliche Exportfunktionen liefern.

Meine Spalten: Datum, eingezahlter Betrag (eigener Anteil), Zulage (separat!), Depotwert gesamt, ETF-Anteile je Position. Dann berechne ich mir den internen Zinsfuß über die XINTZINSFUSS-Formel – das ist m.E. die sauberste Methode um die echte Rendite zu sehen, weil sie Zahlungszeitpunkte berücksichtigt.

Die Zulage separat erfassen ist tatsächlich wichtig, da hast du recht. Sonst sieht die Rendite optisch viel besser aus als sie wirklich ist – was kurzfristig schön ist, aber zum Vergleichen taugt es nicht. ETF-Rente im AVD 2027: Welche Kostenquoten sind realistisch? – da hab ich ähnliches diskutiert, wer mag kann da reinschauen.


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Sabine H.
Beiträge: 39
(@s-hartmann)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Ich verweise mal auf den Rebalancing-Thread den ich hier schonmal kommentiert hab – da war die Frage ähnlich, nämlich wie man systematisch trackt ohne sich in Tools zu verlieren. Rebalancing im Altersdepot: Kalender oder Schwellenwert?

Mein Punkt dort war: Konsistenz schlägt Komplexität. Lieber eine einfache Tabelle die du 10 Jahre lang ausfüllst als ein ausgefeiltes System das du nach drei Monaten aufgibst weil es zu aufwendig ist.

Für die Zulage würde ich folgendes empfehlen: Im Jahr der Gutschrift einfach als separaten positiven Cashflow mit Datum einbuchen. Dann stimmt auch die XIRR-Rechnung. Mehr braucht es nicht.


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Kritikus_78
Beiträge: 45
(@kritikus_78)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Ich finds ehrlich gesagt ein bisschen übertrieben, sich jetzt im Sommer 2026 schon eine Tracking-Tabelle zu bauen für ein Produkt das noch nichtmal existiert. Die Anbieter werden bis Januar 2027 sicher ihre eigenen Auswertungstools liefern – zumindest die seriösen.

Und mal grundsätzlich: Wer fängt an, seine Altersvorsorge-Rendite selbst feinzutunen und die Zulage rauszurechnen... der läuft Gefahr, ständig am Depot rumzuschrauben statt einfach investiert zu bleiben. Das AVD ist ein Langläufer. Da ist Buy-and-hold die Strategie, nicht wöchentliches Zahlenjonglieren.

Aber gut, wenn das für dich die Planungsarbeit ist die Freude macht, spricht natürlich nix dagegen.


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