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Selbständig ohne AG-Zuschuss: Wie viel monatlich einzahlen?

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David K.
Beiträge: 33
Themenstarter
(@datadave_1991)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#79]

Hallo zusammen,

ic bin seit 3 Jahren selbständiger Softwareentwickler und plane jetzt für 2027 ins neue Altersvorsorgedepot zu wechseln. Das Problem: Als Selbständiger kriege ich keinen Arbeitgeberzuschuss – die volle Sparrate muss ich selbst tragen.

Ich habe mir die verschiedenen Rechner angeschaut, aber irgendwie bin ich verwirrt, wie ich meine Einzahlungen realistisch kalkulieren soll. Aktuell läuft es ganz gut, aber die Einnahmen sind halt nicht konstant wie bei angestellten Kollegen. Manche Monate sind fett, manche dünn.

Meine Frage: Wie rechne ich das sauber durch? Soll ich mit Durchschnittswerten der letzten 2-3 Jahre arbeiten? Und wie berücksichtige ich die Förderung, wenn ich nicht weiß, wie hoch mein zu versteuerndes Einkommen am Jahresende wirklich wird?

Dazu komme ich möchte die Effektivkosten der Broker und ETF-Gebühren realistisch einrechnen – nicht einfach 4% Rendite pauschal annehmen. Hat jemand ein System oder einen Rechenansatz, der für variable Einkommen funktioniert?

Danke für Input!


2 Antworten
Thomas-Weber
Beiträge: 37
(@thomas-weber)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Gute Frage. Das Stichwort ist: volatilitätsbasierte Planung mit Szenarien. Ich würde nicht mit einem einfachen Durchschnitt rechnen, sondern mit drei Fällen arbeiten – pessimistisch, realistisch, optimistisch.

Bei der Förderung greift das Finanzamt automatisch die Zulagen, wenn du die Einzahlungen dokumentierst. Du musst nicht vorher wissen, wie hoch dein Einkommen wird. Die Förderquote wird beim Steuerbescheid berechnet – das ist asynchron.

Für die Kostenmodellierung: TER + reale Spreads + Rebalancing-Kosten. Ich nutze für meine ETF-Analysen einen gekalibrerten Ansatz aus echten Broker-APIs. Welche Broker schaust du dir an? Die Kostenstrukturen unterscheiden sich erheblich.


Antwort
Heinz B.
Beiträge: 15
(@h-bergmann65)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Als Selbständiger solltest du auch auf Sicherheit achten – nicht nur auf Rendite optimieren. Mit variable Einkommen ist ne Garantiequote im AVD sinnvoller als 100% ETF-Rente. Dann schlafst du auch nachts besser, wenn's Mal dünn läuft. Nur meine Meinung.


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