Liebe Forumsgemeinde,
ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit der Frage, wie ich mein Altersvorsorgedepot 2027 strukturieren sollte – speziell beim Thema Immobilien-Exposure. Bisher hatte ich immer gedacht, deutsche Immobilien-ETFs wären das Sicherste, weil man wenigstens den Markt kennt. Aber jetzt lese ich immer mehr über globale Immobilien-ETFs und REITs, die auch UK, Skandinavien und Asien abdecken.
Meine Frage: Macht es Sinn, im neuen Altersvorsorgedepot beide Varianten zu kombinieren? Oder ist das zu viel Gewichtung auf Immobilien insgesamt? Ich interessiere mich besonders für die Effektivkosten bei den verschiedenen ETF-Strukturen – da gibt es ja teilweise erhebliche Unterschiede, die sich über 30+ Jahre Sparzeit massiv auswirken können.
Auch würde mich interessieren: Zählen globale Immobilien-ETFs eigentlich genauso zur Förderung beim AVD wie deutsche? Ich habe die Förderregularien noch nicht ganz durchschaut.
Danke für eure Erfahrungen!
Hallo Heinrich_1952, gute Frage! Ich bin gerade 26 und mache mir ähnliche Gedanken für meinen Start 2027. Aus den Threads zur ETF-Struktur und Förderlogik habe ich gelernt, dass die Gebührenersparnis über 35 Jahre wirklich enorm ist. Ich tendiere aktuell dazu, einen globalen Index-ETF mit Deutschland-Übergewicht zu nehmen – das gibt mir weltweites Exposure, aber bleibt günstig. Das Risiko von nur-Deutschland finde ich größer.