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Rohstoff-ETFs im Depot 2027: Welche Kostenquoten erlauben noch optimale Zulagenausschöpfung?

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Markus B.
Beiträge: 23
Themenstarter
(@markus88)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#278]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich intensiv mit der Frage, wie breit gestreute Rohstoff-ETFs die beitragsproportionale Zulagenanrechnung durch die ZfA beeinflussen. Besonders interessiert mich das Verhältnis zwischen TER-Belastung und Fördereffektivität.

Mein Ansatz: Wenn ich z.B. einen breiten Rohstoff-Index-ETF mit 0,45% TER in mein Altersvorsorgedepot nehme, reduziert das die reale Nettoverzinsung ja direkt – aber die Grundzulage bleibt davon unberührt. Das bedeutet, die Zulage kompensiert einen Teil der Kostenbelastung, solange ich die Minimalbeitragsschwelle halte.

Meine Frage: Gibt es da einen mathematischen Breakeven-Punkt? Also: ab welcher TER wird es kontraproduktiv, Rohstoff-ETFs überhaupt ins Depot zu nehmen, selbst wenn die Förderung mitläuft? Oder sollte ich eher mehrere spezialisierte Rohstoff-Einzelpositionen (Gold, Silber, Agrarrohstoffe) mit besseren Kostenquoten kombinieren?

Wie seht ihr das – optimiert ihr gezielt nach Kostenstruktur plus Zulageneffizienz?


2 Antworten
Marcus K.
Beiträge: 42
(@depotprofi34)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Gute Fragestellung. Aus Zeitmanagement-Perspektive würde ich da aber anders denken: Statt einzelne Rohstoff-Positionen zu optimieren, schau dir an, ob eines der vorkonfigurierten Standarddepots nicht einfach sauberer ist. Das spart dir die ganze Rechenarbeit und die TER ist meist bereits durch die Anbieter optimiert für die Förderausschöpfung. Falls du selbst bauen willst – Rohstoffe mit Gewichtung unter 10% im Gesamtdepot, dann spielt die TER-Differenz prozentual eh keine große Rolle. Mich interessiert eher: Welche Depot-Anbieter haben denn die beste Kostenstruktur für gemischte Rohstoff-Positionen? Da dürfte der echte Spareffekt liegen.


Antwort
Werner78
Beiträge: 57
(@werner78)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Ehrlich gesagt: Warum machst du dir das so kompliziert? Mit Rohstoff-ETFs fährst du da in ein Risiko-Abenteuer, bei dem dir das Geld schwankt wie Wahnsinn. Und am Ende zahlst du noch Gebühren dafür. Ich bleibe lieber bei soliden Garantieprodukten – die zahlen vielleicht weniger, aber dafür weiß ich am Ende, was ich hab. Das Altersvorsorgedepot ist nicht die Zeit für Experimenten mit Rohstoff-Roulette. Siehe auch meine alten Beiträge zu Garantieprodukten vs. Marktrisiko – da hab ich schon erklärt, warum Sicherheit wichtiger ist als Rendite-Spielerei.


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