Hallo zusammen,
ice habe eine Frage, die mich seit ein paar Wochen beschäftigt. Meine beiden Kinder sind jetzt 6 und 9 Jahre alt, und ich überlege, ob ich für sie schon jetzt Tagesgeldkonten eröffnen soll – quasi als erste "Altersvorsorge-Lernphase" vor dem neuen Altersvorsorgedepot 2027.
Mein Gedanke: Die Kinder könnten regelmäßig kleine Beträge sparen (Taschengeld, Geschenke, etc.), und ich könnte parallel analysieren, wie die Steuervergünstigungen des neuen Depots ab 2027 funktionieren – also schon mal praktizieren, bevor es ernst wird.
Aber ich bin unsicher: Macht Tagesgeld für Kinder wirklich Sinn, oder sollte ich direkt ab 2027 alles ins neue Depot packen? Und wie verrechne ich die Freibeträge der Kinder mit meinen Einnahmen? Gibt es da schon verlässliche Rechner oder Simulationen?
Ich möchte das Ganze strukturiert verstehen – nicht einfach so sparen, sondern gezielt die Fördermodelle und Steuervergünstigungen nutzen.
Gute Frage, Marcus. Das ist tatsächlich eine Abwägung zwischen praktischem Lernen jetzt und optimierter Struktur ab 2027.
Für Kinder würde ich Tagesgeld vorerst eher als *pädagogisches Werkzeug* sehen – damit sie verstehen, dass Sparen funktioniert. Die Rendite ist bei aktuellen Sätzen ja marginal. Die echte Steuervergünstigung und Förderung greift ja erst über das Altersvorsorgedepot ab Januar 2027.
Das Wichtigere: Nutzt du schon die Kinderzulagen-Mechanik richtig? Die beitragsproportionale Förderung ab 2027 hängt davon ab, wie viel *ihr alle* zusammen einzahlt – es gibt da Richtsätze und Obergrenzen. Wenn du für deine Kinder zu früh zu viel Tagesgeld aufbaust, hast du vielleicht später Koordinationsprobleme beim Depot-Start.
Mein Rat: Ein kleines Tagesgeldkonto ja (pädagogisch wertvoll), aber nicht mehr als nötig. Spar dir die große Struktur für 2027 auf. Dann kannst du alle drei – du und beide Kinder – mit klarem Plan ins neue System einsteigen und wirklich von den Steuervergünstigungen profitieren.