Hallo zusammen,
ich beschäftige mich ja intensiv mit den Details der neuen Förderung ab 2027 – besonders mit der beitragsproportionalen Zulageberechnung nach AltZertG. Da meine Frau noch von der Grundzulage profitieren soll, plane ich ihre erste Einzahlung sehr genau.
Aber jetzt zur praktischen Frage: Die Tagesgeldszinsen sind seit Sommer merklich gefallen. Ich könnte Geld für ihre erste große Einzahlung ins Depot 2027 noch bis Jahresende auf Tagesgeld parken – aber lohnt sich das wirtschaftlich noch? Oder sollte ich lieber jetzt schon anders vorgehen?
Meine Sorge: Wenn die Zinsen weiter sinken, habe ich bis Januar 2027 vielleicht kaum noch 0,5% bekommen und gleichzeitig Verwaltungsaufwand für wenig Ertrag. Andererseits kann ich das Geld ja noch nicht ins Depot einzahlen.
Wie seht ihr das? Zahlt es sich aus, noch Tagesgeld zu nutzen, oder sollte ich eine andere Strategie fahren? Wie berücksichtigt ihr den Zinsrückgang bei eurer Vorbereitung auf 2027?
Das ist eine gute Frage, Heinz! Ich bin selbst gerade beim Umstieg vom alten Riester ins neue Depot und rechne gerade auch mit Effektivkosten. Meine Überlegung: Selbst wenn Tagesgeld nur noch 0,4–0,5% bringt, ist das immer noch besser als echte Renditeverluste durch zu langes Warten. Aber ich frag mich auch: Gibt es bei euch regionale Unterschiede zwischen den Banken? Manche Sparkassen zahlen noch etwas mehr...
Kurz: Tagesgeld ist sicher, aber bei 0,3–0,5% und Zinsabschwächung minimal attraktiv. Für deine Frau würde ich eher fragen: Hat sie genug Liquidität separat? Dann kann der Depot-Sparplan ab 2027 direkt mit ETF-Rente oder Garantieprodukt starten, ohne dass Tagesgeld im Weg ist.