Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, meine Riester-Rente zu optimieren und überlege schon jetzt, wie ich das neue Altersvorsorgedepot 2027 sinnvoll ergänzen könnte. Mein ursprünglicher Plan war: klassische Rentenversicherung für die sichere Basis (garantierte Rente, nachgelagerte Besteuerung nutzen) und dann im Depot selbst eher in Rohstoff-ETFs diversifizieren, weil ich da weniger Volatilität in klassischen Fonds haben möchte.
Aber je mehr ich mich einlese, desto unsicherer bin ich: Macht es überhaupt Sinn, eine klassische RV mit ihrer garantierten Rendite (derzeit ja eher niedrig) zu nehmen UND gleichzeitig im Depot auf volatile Rohstoffe zu setzen? Oder laufe ich da Gefahr, zwei Dinge zu kombinieren, die sich eher widersprechen?
Wie würdet ihr das strukturieren? Lieber mehr Garantie in der RV und dann gemischter im Depot? Oder eher umgekehrt?
Freue mich auf eure Einschätzung!
Das ist tatsächlich die richtige Frage, Marco. Die klassische RV mit 1,5–2% Garantie ist aktuell ja eher ein Inflationsschutz-Notwendigkeit als ein Renditebringer. Wenn du dann im Depot noch auf Rohstoffe gehst – das ist volatil, ja, aber genau das Gegenteil von garantiert.
Wichtig: Das ist nicht automatisch schlecht. Es kommt auf deinen Zeithorizont an. Wenn du bis 2050+ durchhältst, kann die Kombination durchaus funktionieren – die RV gibt dir Sicherheit, die Rohstoffe helfen gegen Kaufkraftaushöhlung.
Mein Tipp: Geh nicht zu extremistisch vor. Vielleicht 50-60% der Altersvorsorgesumme in klassische RV, Rest im Depot – und dort nicht nur Rohstoffe, sondern auch Staatsanleihen und etwas internationale Breite. So hedgst du besser.