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Garantierte Renten bei 2-3% Inflation: Wie plant man seriös?

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Thomas M.
Beiträge: 20
Themenstarter
(@thomas47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#306]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich jetzt schon intensiv mit den Versicherungsprodukten, die ich ab 2027 ins neue Altersvorsorgedepot nehmen könnte. Aber ehrlich gesagt bin ich verunsichert bei einem grundsätzlichen Problem:

Wenn ich heute eine garantierte Rente mit z.B. 1,5% Garantiezins abschließe oder eine klassische Versicherung mit Überschussbeteiligung wähle – wie realistisch kann ich da mit Kaufkraft rechnen, wenn die Inflation die nächsten 30 Jahre im Schnitt bei 2-3% liegt? Das bedeutet ja rechnerisch, dass meine garantierte Rente real an Wert verliert.

Ich finde viel Marketing-Sprech, aber wenig ehrliche Zahlenbeispiele. Wie gehen erfahrene Sparer damit um? Gibt es bei Versicherungen echte Inflationsschutz-Klauseln, die das wirklich kompensieren – oder ist das nur Kosmetik? Und: Macht es dann nicht mehr Sinn, lieber ein ETF-Depot zu fahren und später flexibel zu entnehmen?

Mich interessieren da weniger Versprechungen als ehrliche Szenarien. Was sind eure praktischen Erkenntnisse?


1 Antwort
Helmut F.
Beiträge: 0
(@helmut_1958)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Das ist wirklich der Knackpunkt bei allen klassischen Renten derzeit. Ich habe mir die Szenarien auch durchgerechnet – und ja, die reale Kaufkraft schrumpft bei garantierten 1,5% und erwarteter 2,5% Inflation zwangsläufig.

Wo die Versicherer noch 'gegensteuern' können: bessere Überschussbeteiligung als früher und die neuen AVD-Produktregeln ab 2027, die ETF-Anteile im Versicherungsmantel erlauben. Das hilft zumindest strukturell.

Absolute Empfehlung würde ich nicht geben, aber ein reines Garantieprodukt als Altersvorsorge bis 2055 hinein? Eher kritisch. Eher ein Kern-Satelliten-Ansatz: stabiler Kern mit moderaten Garantien, dynamischer Teil über ETFs. Das ist auch im neuen Depot ab 2027 deutlich besser umsetzbar als in alten Versicherungspolicen.


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