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Mindestbeitrag zum Start oder gleich Vollgas - was macht mehr Sinn?

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Gerhard_1951
Beiträge: 53
Themenstarter
(@gerhard_1951)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#182]

Guten Tag zusammen,

ich bin Gerhard, Jahrgang 1951, und bereite mich auf das neue Altersvorsorgedepot vor, das ja bekanntlich erst ab 2027 nutzbar ist. Ich schaue mir das Thema trotzdem schon jetzt genauer an, damit ich nicht unvorbereitet bin.

Meine Frage betrifft die Beitragshöhe zum Start. Ich habe gelesen, dass es einen Mindestbeitrag gibt, um überhaupt die staatliche Förderung zu erhalten, und einen Maximalbeitrag bis zu dem die Einzahlungen steuerlich anerkannt werden. Nun frage ich mich: Macht es mehr Sinn, erst einmal nur den Mindestbeitrag zu leisten - also quasi vorsichtig einzusteigen - oder sollte man von Anfang an möglichst viel einzahlen, um den vollen Steuervorteil auszuschöpfen?

Bei mir persönlich ist die Situation so: Ich bin Rentner und beziehe eine Betriebsrente sowie gesetzliche Rente. Ob ich überhaupt förderberechtigt bin, prüfe ich noch. Aber grundsätzlich interessiert mich das Thema auch für meine erwachsenen Kinder, denen ich gerne einen guten Rat geben möchte.

Gibt es da eine Faustregel? Hängt das sehr stark vom persönlichen Einkommen ab? Hier in der Sommerzeit habe ich etwas mehr Muße zum Lesen und Nachforschen, daher nutze ich die Gelegenheit.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldungen.


1 Antwort
VorsorgeFuchs28
Beiträge: 28
(@vorsorgefuchs28)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Kurze Antwort vorab: Es kommt wirklich stark auf die individuelle Situation an, aber es gibt ein paar Grundprinzipien, die ich aus meiner Beschäftigung mit dem Thema mitgenommen hab.

Für jemanden, der gerade einsteigt und unsicher ist, spricht erstmal einiges für den Mindestbeitrag. Den Mindestbeitrag zu leisten stellt sicher, dass man überhaupt förderberechtigt bleibt und die staatliche Zulage mitnimmt – das ist quasi das Minimum, das man nicht verschenken sollte. Aber: Der echte Hebel liegt beim Steuervorteil durch höhere Einzahlungen, und der wirkt natürlich am stärksten bei Leuten mit entsprechendem zu versteuernden Einkommen.

Für Ihre Kinder als Berufseinsteiger würde ich sagen: Lieber regelmäßig einen moderaten Betrag einzahlen, den man wirklich entbehren kann, als mit einem hohen Beitrag starten und dann im ersten Liquiditätsengpass wieder rausgehen müssen. Ich hab das im Thread Mit 1.800€ netto als Berufseinsteiger – lohnt sich das Depot überhaupt? auch schon mal ausgeführt.

Ob Sie selbst als Rentner förderberechtigt sind, müssen Sie wirklich konkret prüfen – das hängt davon ab, ob Sie noch unter die begünstigten Personengruppen fallen. Da würd ich mich nicht auf Forumsmeinungen verlassen, sondern lieber beim Anbieter oder Steuerberater nachfragen.


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