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Steuervorteil oder Flexibilität - was wiegt schwerer beim neuen Depot?

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Werner-Kohl
Beiträge: 20
Themenstarter
(@werner-kohl)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#169]

Hallo zusammen,

je mehr ich über das neue Altersvorsorgedepot lese, desto unschlüssiger werde ich. Klar, die Steuervorteile und Zulagen sind verlockend - aber mir macht die lange Bindung bis 67 Sorgen.

Ich bin 42, verheiratet, zwei Kinder (14 und 16). Verdiene als Angestellter ganz ordentlich, hab aber auch schon erlebt wie schnell sich die Lebensumstände ändern können. Vor 8 Jahren Jobwechsel, davor 3 Jahre arbeitslos nach Betriebsschließung.

Die Frage die mich umtreibt: Ist es klüger, auf die staatliche Förderung zu verzichten und das Geld flexibel anzulegen? Also normales ETF-Depot wo ich bei Bedarf ran kann? Oder überwiegen die Steuervorteile so stark, dass man die Unflexibilität in Kauf nehmen sollte?

Bei uns steht nächstes Jahr eventuell eine größere Renovierung an (neues Dach + Heizung), da wäre Flexibilität schon gut. Andererseits werden die Kinder bald studieren...

Wie seht ihr das? Macht die Förderung den Verzicht auf Flexibilität wett? Gerade jetzt im Sommer denke ich viel über solche Langfristentscheidungen nach, wenn man Zeit zum Nachdenken hat.

Danke für eure Erfahrungen!


1 Antwort
Gnter67
Beiträge: 32
(@gnter67)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Werner, kann deine Überlegungen gut verstehen. Bin auch in dem Alter wo man abwägen muss.

Aus meiner Sicht: Die Förderung ist schon sehr attraktiv, gerade mit zwei Kindern kriegst du ja ordentlich Zulagen. Aber du hast recht - Flexibilität ist auch was wert.

Mein Ansatz wäre ein Mix: Einen Teil ins geförderte Depot (vielleicht erstmal nur Mindestbeitrag für volle Zulage) und den Rest weiter flexibel. So nutzt du die Förderung, bleibst aber handlungsfähig.

Bei Bankberatern würde ich aufpassen - die verkaufen dir gerne teure Produkte als "Flexibilität". ETF-Sparpläne außerhalb der Förderung sind meist die ehrlichere Lösung.


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