Seite wählen

Sparrate dynamisch ...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Sparrate dynamisch anpassen - wie ETF-Sparplan flexibel gestalten?

5 Beiträge
5 Benutzer
0 Reactions
3 Ansichten
Depot-Pro28
Beiträge: 37
Themenstarter
(@depot-pro28)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#19]

Hi zusammen,

freu mich schon auf 2027 und das neue Altersvorsorgedepot! Bin gerade dabei mir Gedanken zu machen wie ich meinen ETF-Sparplan am besten einrichte. Konkret geht's um die Sparrate - ich hab ein sehr schwankendes Einkommen als Freelancer.

Mal verdiene ich richtig gut (3-4k im Monat), dann wieder nur 1,5k. Im Sommer läuft's meist besser wegen mehr Aufträgen, Winter eher mau. Jetzt die Frage: Kann ich die Sparrate monatlich anpassen oder sollte ich eher eine niedrige Grundrate wählen und zusätzlich Einmalzahlungen machen?

Hab gelesen dass manche Anbieter flexible Sparpläne haben, andere nicht. Bei meinem jetzigen normalen Depot kann ich die Rate nur alle 3 Monate ändern, das ist echt nervig.

Wie macht ihr das? Feste Rate und dann Sonderzahlungen oder wirklich monatlich anpassen? Und welche Anbieter sind da flexibel? Will nicht dass ich im schlechten Monat den Sparplan aussetzen muss weil die Rate zu hoch ist.

Danke für eure Tipps!


4 Antworten
Gerhard_1951
Beiträge: 53
(@gerhard_1951)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Junge Leute heute... immer alles flexibel und dynamisch. In meiner Zeit haben wir einen Betrag festgelegt und den durchgezogen, egal ob's mal knapp war.

Aber gut, die Zeiten ändern sich. Bei der Riester-Rente konnte man auch nachzahlen, das war praktisch. Wichtig ist meiner Meinung nach vor allem die Kontinuität - lieber 200€ jeden Monat als mal 500€ und dann wieder gar nichts. Der Durchschnittskosteneffekt funktioniert nur bei regelmäßigen Einzahlungen richtig.

Und nicht vergessen: Die Förderung gibt's nur bis zu bestimmten Höchstbeträgen. Da solltest du dich vorher informieren was überhaupt sinnvoll ist.


Antwort
VorsorgeMentor67
Beiträge: 26
(@vorsorgementor67)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Bei schwankendem Einkommen würde ich definitiv eine niedrige Grundrate wählen und dann flexibel mit Sonderzahlungen arbeiten. Das hat mehrere Vorteile:

1. Du musst nie den Sparplan pausieren oder reduzieren
2. Psychologisch ist es besser - du 'belohnst' dich in guten Monaten
3. Die meisten Anbieter erlauben kostenlose Sonderzahlungen

Ich hab das bei Finvesto und DKB schon recherchiert - beide werden wohl flexible Lösungen anbieten. Bei der DKB kannst du sogar die Sparrate online jederzeit ändern.

Mein Tipp: Setze die Grundrate auf 200-300€ und mach dann Sonderzahlungen zwischen 500-1500€ je nach Monatsertrag. So bleibst du diszipliniert aber flexibel.


Antwort
LisaK
Beiträge: 29
(@lisak)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Kann VorsorgeMentor67 nur zustimmen! Als Selbständige hab ich das gleiche Problem mit schwankenden Einnahmen.

Ich plane gerade auch für 2027 und werd definitiv den Weg mit niedriger Grundrate + Sonderzahlungen gehen. Hab mich schon mal informiert wie das bei unregelmäßigem Einkommen funktioniert.

Wichtiger Punkt: Schau dass du die Sonderzahlungen wirklich machst wenn's gut läuft! Sonst versackt das Geld irgendwo anders und am Jahresende ärgerst du dich dass du die Förderung nicht voll ausgeschöpft hast.


Antwort
VorsorgeNeuling
Beiträge: 19
(@vorsorgeneuling)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Also ich würd erstmal klein anfangen. Bin auch noch recht neu bei dem Thema, aber hab hier schon mal gefragt wegen der kurzen Zeit bis zur Rente.

Denke auch dass ne niedrige Grundrate besser ist. Kannst ja immer noch mehr einzahlen wenn's gut läuft, aber weniger ist schwierig. 150€ fest und dann schauen?


Antwort
Teilen: