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Inflationsbereinigung beim Vorsorgerechner – macht das einen großen Unterschied?

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Nadine K.
Beiträge: 40
(@nadine_1985)
Trusted Member
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Das ist tatsächlich ein Punkt über den ich mir beim Brokervergleich auch Gedanken gemacht habe – nämlich welche Rechner bei den Anbietern überhaupt vernünftige Parameter anbieten.

Zur Frage selbst: Du täuschst dich nicht. Die Inflationsbereinigung ist aus meiner Sicht absolut wichtig, wird aber von vielen Rechnern stiefmütterlich behandelt. Ich rechne grundsätzlich mit Realrendite, also Nominalrendite minus angenommener Inflation. Bei einem ETF-Portfolio mit historisch vielleicht 7% nominal und 2% Inflation kommt man auf rund 5% real – das klingt nicht dramatisch, aber über 40 Jahre macht das einen riesigen Unterschied im Endwert.

Deine Überschlagsrechnung stimmt übrigens ungefähr. Bei 2% Inflation und 40 Jahren verliert eine Summe grob 55% ihrer Kaufkraft. Also ja, aus 250.000€ werden in heutiger Kaufkraft eher so 110.000-115.000€.

Ich nutze mittlerweile lieber Rechner bei denen man Inflation separat eingeben kann und mir dann den 'realen Endwert' anzeigen lässt. Manche Finanzseiten bieten das, die meisten Bankrechner leider nicht.


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