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Direktimmobilie im AVD 2027 sinnvoll oder zu kompliziert?

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Matthias K.
Beiträge: 34
Themenstarter
(@matthias79)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#224]

Hallo zusammen, ich bin eher der praktische Typ und habe mich jetzt intensiver mit dem neuen Altersvorsorgedepot auseinandergesetzt. Meine Frage: Kann ich dort auch direkt in eine Wohnimmobilie investieren, oder bleibt das nur über ETFs und Fonds möglich?

Hintergrund: Ich plane, mit 60 in Rente zu gehen und möchte dann passive Einnahmen haben. Bisher dachte ich immer, eine eigene Immobilie zu kaufen wäre die sichere Variante – Betongold eben. Aber jetzt frage ich mich: Wenn ich ab 2027 über das Depot mit Steuervergünstigung sparen kann, sollte ich dann nicht flexibler bleiben und über Immobilien-ETFs oder REITs gehen statt eine Immobilie selbst zu kaufen?

Wie seht ihr das? Hat jemand konkrete Erfahrungen, ob Direktimmobilien überhaupt ins AVD passen, oder ist das eher ein separates Projekt neben dem Depot? Die alten Riester-Verträge waren ja da auch ziemlich unflexibel...


1 Antwort
Rudolf H.
Beiträge: 24
(@r-hoffmeister)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Direktimmobilien fallen nicht unter das neue Regelwerk der ZfA – also auch nicht förderfähig im AVD. Das ist eine klare Grenze. Die Zulagenstelle für Altersvermögen verwaltet nur Depot-Vermögen, keine Grundstücke oder Immobilienanteile außerhalb von Wertpapieren. Wenn du eine echte Immobilie kaufen willst, bleibt das ein privates Projekt mit klassischer Finanzierung, separate Buchführung, alles wie früher.


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