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Immobilien-ETFs im AVD 2027: Welche steuerlichen Optimierungen sind real?

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Thomas-Weber
Beiträge: 37
Themenstarter
(@thomas-weber)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#220]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit Monaten mit den Broker-Vergleichen für 2027 und habe dabei bemerkt, dass Immobilien-ETFs (sowohl globale als auch auf Deutschland fokussiert) in den meisten Produktlisten auftauchen. Meine Frage ist aber: Wie verhält sich die nachgelagerte Besteuerung beim AVD 2027 tatsächlich mit Immobilien-ETFs?

Ich habe gelesen, dass es Unterschiede zwischen REITs und klassischen Immobilien-ETFs gibt – manche schütten aus, andere nicht. Das müsste ja steuerlich unterschiedliche Folgen in der Ansparphase haben. Und dann: Wenn ich einen globalen Immobilien-ETF nutze, bekomme ich auch die Förderung auf die gleiche Weise, als würde ich einen All-World-ETF nutzen?

Mich interessieren hier weniger die reinen Renditeaspekte, sondern eher: Wo liegen die echten steuerlichen Fallstricke für jemanden, der das AVD 2027 nutzt? Lohnt sich eine Mischstrategie aus deutschen und globalen Immobilien-ETFs oder bin ich da einfach kompliziert?


2 Antworten
Thomas M.
Beiträge: 20
(@thomas47)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Moment – ich finde die Ausschüttungslogik da nicht so klar gelöst. Im AVD 2027 gelten ja Ausschüttungen nicht als separate Einkünfte, aber wenn die am Ende wieder in den ETF fließen, ist das faktisch automatische Wiederanlage – korrekt? Und globale Immobilien-ETFs haben oft deutlich höhere TERs als Standardindizes. Die Förderrendite muss das erst wieder rausholen. Meine Skepsis: Ob eine bewusste Mischung aus DE- und Welt-Immobilien-ETFs tatsächlich einen messbaren Vorteil bringt oder ob man einfach bei einem breiten, kostengünstigen Index besser fährt?


Antwort
Markus K.
Beiträge: 44
(@vorsorgeprofi47)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Gute Frage, Thomas. Bei den Zulageregelungen sollte es keinen Unterschied machen, ob du einen Immobilien-ETF oder einen anderen sparplan-geeigneten ETF nimmst – die beitragsproportionale Förderung ist ja unabhängig vom konkreten Anlageprodukt. Was dich aber interessieren sollte: Ausschüttende vs. thesaurierende ETFs. Bei ausschüttenden Immobilien-ETFs (typisch bei REITs) fallen die Ausschüttungen in der Ansparphase unter die nachgelagerte Besteuerung – das ist eigentlich vorteilhaft. Thesaurierende ETFs vermeiden Ausschüttungsverstrickungen. Für die globale Diversifikation würde ich sagen: Wenn die Kostenquote stimmt, spricht nichts gegen eine Mischung. Wichtig ist nur, dass du die geplante Anlagestrategie von deinem Broker 2026 absehbar implementiert findest.


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