Seite wählen

Eigenheim abbezahlt...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Eigenheim abbezahlt - trotzdem ETF-Sparplan für zusätzliche Rente?

3 Beiträge
3 Benutzer
0 Reactions
3 Ansichten
VorsorgeProfi47
Beiträge: 4
Themenstarter
(@vorsorgeprofi47)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#51]

Hallo zusammen,

bin 47 und hab mein Eigenheim (EFH, 200qm) letztes Jahr endlich komplett abbezahlt. War ne lange Durststrecke aber jetzt zahle ich nur noch Nebenkosten und hab monatlich etwa 1.800€ mehr zur Verfügung. Aktuell sitze ich in der Klimaanlage (dieser Sommer ist ja echt heftig) und überleg wie's mit der Altersvorsorge weitergeht.

Meine Frau meint, wir hätten mit dem schuldenfreien Haus doch ausgesorgt - keine Miete im Alter, das reicht doch? Bin mir aber unsicher ob das stimmt. Klar, Wohnkosten fallen weg, aber Nebenkosten, Reparaturen und vor allem die ganzen anderen Lebenshaltungskosten laufen ja weiter.

Jetzt überleg ich ob ich die 1.800€ monatlich (oder zumindest einen Großteil davon) in einen ETF-Sparplan für 2027 stecken soll. Bei 18 Jahren bis zur Rente könnte da schon was zusammenkommen. Andererseits könnte ich auch Renovierungen am Haus machen - neue Heizung, Dach etc. Das würde den Wert steigern und Unterhaltskosten senken.

Wie seht ihr das? Reicht ein abbezahltes Eigenheim als Altersvorsorge oder sollte man trotzdem zusätzlich sparen? Falls ja, ETFs oder lieber ins Haus investieren?


2 Antworten
Markus91
Beiträge: 6
(@markus91)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Also ich kann aus eigener Erfahrung sagen: abbezahltes Haus ist super, aber definitiv nicht genug! Hab das Thema schon mal in einem anderen Thread diskutiert (hier) - diversifizieren ist einfach das A und O.

Deine Frau unterschätzt glaub ich die laufenden Kosten. Auch ohne Miete brauchst du Geld für Essen, Auto, Versicherungen, Urlaub etc. Und am Haus geht immer was kaputt - neue Heizung, Dach, Fenster... das kann schnell 50-100k kosten.

Ich würde die 1.800€ aufteilen: vielleicht 1.200€ in ETF-Sparplan und 600€ in einen separaten Topf für Hausreparaturen. So hast du beides abgedeckt. Mit 1.200€ monatlich über 18 Jahre und durchschnittlich 7% Rendite wärst du bei über 600k zusätzlich zur Rente!


Antwort
Werner78
Beiträge: 17
(@werner78)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Muss Markus da widersprechen - erstmal würd ich das Haus auf Vordermann bringen bevor ich in ETFs gehe. Eine neue Wärmepumpe oder bessere Dämmung spart dir langfristig richtig Geld und steigert auch den Wert.

Bin selbst Hausbesitzer und hab schlechte Erfahrungen mit versteckten Kosten bei Finanzprodukten gemacht. Ein gut saniertes Haus ist ne sichere Bank - bei ETFs weißt du nie was passiert.

Würde vorschlagen: erstmal 2-3 Jahre das Geld sammeln und die wichtigsten Sanierungen machen. Danach kannst du immer noch schauen ob noch was für ETFs übrig bleibt.


Antwort
Teilen: