Ich bin ehrlichgesagt skeptisch gegenüber der Idee Immobilien als Altersvorsorge zu betrachten wenn man nicht wirklich tief im Thema ist. Der Aufwand wird oft unterschätzt – Mietersuche, Reparaturen, rechtliche Themen. Hab das bei meinem Vater gesehen, der dachte das läuft von selbst.
Für mich persönlich (Berufseinsteiger mit überschaubarem Budget) ist das Altersvorsorgedepot ab 2027 erstmal der realistischere Weg, hab das auch hier schon diskutiert. Immobilien kommen für mich frühestens wenn ein solides Eigenkapitalpolster da ist.
Aber zur eigentlichen Frage: Pendlerstädte zu Ballungsräumen halte ich für sinnvoller als strukturschwache Kleinstädte ohne Anbindung. NRW-Ruhrgebiet hat einige interessante Städte mit noch moderaten Preisen und gutem Anschluss.
Sachsen-Anhalt und Teile Brandenburgs werden meiner Meinung nach noch unterschätzt. Magdeburg Umland zum Beispiel – da tut sich einiges durch die Ansiedlung von Industriebetrieben der letzten Jahre. Kaufpreise noch moderat, Mietpreise ziehen langsam an. Ob das nachhaltig ist muss jeder selbst beurteilen aber als Einsteiger-Region zum Beobachten taugt das.
Was mich generell bei solchen Überlegungen beschäftigt: Man sollte das Immobilien-Investment und das Altersvorsorgedepot nicht als Entweder-Oder sehen. Beides hat seinen Platz wenn man es richtig einsetzt.