Hallo zusammen,
ich beschäftige mich gerade intensiver mit der Frage, wie man die Frühstart-Rente im neuen Altersvorsorgedepot 2027 sinnvoll mit klassischen Versicherungsprodukten kombiniert – besonders interessiert mich dabei der Inflationsschutz.
Meine Überlegung: Wenn ich jetzt schon plane und die Grundzulage ab 2027 mitnehme, wird ein Teil meines Depots wahrscheinlich in ETF-Rente fließen. Aber einen garantierten Sockelbetrag möchte ich auch haben – das ist mir psychologisch wichtig.
Meine Frage: Wie realistisch ist es, mit einer klassischen garantierten Rente (beispielsweise 1,5–2% Garantiezins) gegen eine durchschnittliche Inflation von 2–3% anzusparen? Verliere ich da nicht kontinuierlich Kaufkraft, selbst wenn die Garantie erfüllt wird?
Und noch wichtiger: Welche Kombinationsstrategie empfiehlt ihr – eher 60% ETF-Rente + 40% Garantieprodukt? Oder sollte man das ganz anders denken, jetzt wo ab 2027 die Mischung möglich ist?
Freue mich auf Input von euch!
WolfgangK, sehr gute Frage – das Thema Inflation und Realrendite beschäftigt auch mich stark. Deine Sorge ist berechtigt: Bei garantierten 1,5–2% und historischer Inflation um 2–3% sitzt du tatsächlich am Limit oder sogar im Minus bei der Kaufkraft.
Ich hab mir deshalb bei den neuen Brokerzertifikaten auch genau angesehen, welche Kinderzulageproduite auch Dynamikanpassungsklauseln haben – also wo die Rente automatisch angepasst werden kann. Das ist ein oft übersehener Hebel. Und ja, eine 60/40-Mischung klingt sinnvoller als früher, wo man sich entscheiden musste: entweder Garantie oder Chance. Die Frühstart-Rente plus Grundzulage macht es jetzt möglich, beide Welten zu nutzen.