Hi zusammen,
bin aktuell etwas verwirrt wegen den Mindestbeiträgen für die volle Förderung ab 2027. Arbeite seit 3 Jahren in Teilzeit (20 Stunden/Woche) und verdiene ca. 1400€ brutto monatlich. Jetzt hab ich gelesen, dass man mindestens 4% vom Bruttoeinkommen einzahlen muss, um die komplette staatliche Förderung zu bekommen.
Bei mir wären das ca. 672€ im Jahr - das ist schon eine Hausnummer bei meinem Gehalt. Gleichzeitig frag ich mich: Gilt das auch für Teilzeitbeschäftigte oder gibt's da andere Regelungen? Ich meine, prozentual ist das ja deutlich mehr als bei einem Vollzeitler.
Hat jemand schon genauere Infos dazu? Möchte nämlich im Sommer anfangen zu planen, damit ich ab Januar 2027 direkt loslegen kann. Wäre echt ärgerlich, wenn ich wegen zu niedrigen Beiträgen nur die halbe Förderung bekomme...
Danke schonmal!
Die 4%-Regel gilt grundsätzlich für alle rentenversicherungspflichtigen Einkommen, also auch bei Teilzeit. Da führt leider kein Weg dran vorbei. Bei deinen 1400€ brutto sind das tatsächlich die besagten 672€ jährlich für die volle Förderung.
Allerdings solltest du bedenken: Die staatliche Zulage beträgt 175€ plus eventuelle Kinderzulagen. Bei deinem Einkommen kommst du vermutlich auch noch in den Genuss des Sonderausgabenabzugs, was steuerlich zusätzlich interessant ist. Rechne das mal durch - oft ist die effektive Belastung dann deutlich geringer als die 672€.
Falls dir der Betrag zu hoch ist, kannst du auch weniger einzahlen, bekommst dann aber nur die anteilige Förderung. Bei den niedrigen Kosten der ETFs lohnt sich meiner Erfahrung nach aber meist die volle Ausschöpfung.
Hab das gleiche Problem! Arbeite auch Teilzeit (25h) und der Mindestbeitrag ist echt happig.
Bin trotzdem dabei, weil die Förderung einfach zu gut ist um sie links liegen zu lassen. Plane schon seit Wochen mein Budget für nächstes Jahr - im Sommer hat man ja Zeit dafür 😉