Hallo zusammen,
bin gerade dabei mich über das neue Altersvorsorgedepot ab 2027 zu informieren und hab da ne spezielle Frage. Meine Oma ist letztes Jahr verstorben und ich hab ein bisschen was geerbt - nichts Riesiges, aber schon ein netter Betrag.
Jetzt plane ich für den Sommer erstmal ein paar größere Sachen (neue Klimaanlage, endlich mal richtig Urlaub), aber eigentlich wollte ich auch schon mal vorsorgen für das neue Depot ab 2027.
Meine Frage: Wird das geerbte Vermögen bei der Berechnung der Förderung mit einbezogen? Also zählt das zu meinem "Einkommen"? Oder geht es nur um mein reguläres Arbeitseinkommen?
Und zweite Frage: Falls meine Eltern mir schon vorher was schenken würden (sie haben angedeutet, dass sie das vielleicht machen), hätte das dann Auswirkungen auf meinen Förderanspruch?
Ich verdiene nicht super viel als Angestellte, deshalb wäre die staatliche Förderung schon wichtig für mich. Will nur nicht, dass mir das Erbe bzw. eventuelle Schenkungen da einen Strich durch die Rechnung machen.
Danke schonmal!
Stimme H.Weber zu - Erbschaften spielen keine Rolle für die Förderung. Ist auch logisch, sonst würd's ja richtig ungerecht werden.
Aber pass auf bei der Schenkung von deinen Eltern: Die sollten das zeitlich gut planen wegen der Freibeträge. Alle 10 Jahre können sie dir steuerfrei schenken (400.000€ pro Elternteil). Falls sie das über mehrere Jahre verteilen wollen, ist das steuerlich oft geschickter.
Hallo LauraK,
kann dich beruhigen - geerbtes Vermögen und Schenkungen zählen grundsätzlich NICHT zu deinem förderrelevanten Einkommen. Die Förderung beim neuen Altersvorsorgedepot orientiert sich an deinem zu versteuernden Einkommen aus deiner beruflichen Tätigkeit.
Erbe und Schenkungen sind zwar steuerpflichtig (je nach Höhe und Verwandtschaftsgrad), aber sie werden nicht bei der Berechnung der Zulagen oder des Sonderausgabenabzugs berücksichtigt. Das wäre ja auch ziemlich unfair.
Was allerdings relevant werden könnte: Falls du das geerbte Geld anlegst und dadurch Kapitalerträge erzielst, fließen diese schon in dein zu versteuerndes Einkommen ein. Aber das wird bei normalen Beträgen wahrscheinlich keine große Rolle spielen.
Übrigens hatte ich vor ein paar Wochen schon mal über ähnliche Themen diskutiert, als es um schwankende Einkommen ging: Bin ich mit 47 und schwankendem Einkommen überhaupt berechtigt?
Deine Förderung sollte also sicher sein!