Ich seh das ehrlich gesagt etwas anders als die Vorposter. Nicht falsch verstehen – ein ACWI IMI ist kein schlechter Ansatz. Aber 'ein ETF reicht' stimmt halt nur, wenn man akzeptiert, dass man zu 100% an der globalen Marktkapitalisierung klebt.
Wenn du zB bewusst Small Caps stärker gewichten willst (was historisch Renditevorteile gezeigt hat, auch wenn das keine Garantie ist), kommst du mit einem Einzel-ETF nicht optimal hin. Gleiches gilt für bestimmte Faktorstrategien. Das ist kein Selbstzweck, sondern eine informierte Entscheidung.
Aber gut – ich sag mal so: für 80-90% der Leute, die einfach solide vorsorgen wollen ohne viel Zeit zu investieren, ist 1-2 ETFs völlig ausreichend. Der Fehler liegt eher darin, ständig zu optimieren und dabei Kosten zu produzieren. Den Berufseinsteigerbonus z.B. hab ich mir auch genau deshalb angeschaut, ob da Kombinationen sinnvoll sind: Berufseinsteigerbonus 2027: Lässt sich das mit Versicherungsmantel kombinieren?