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Einzelaktien-Anteil von 20% im Altersdepot - Zocken oder Renditechance?

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S.Hofmann
Beiträge: 31
Themenstarter
(@s-hofmann)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#5]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade intensiv mit der Aufteilung für mein Altersvorsorgedepot ab 2027 und bin etwas unschlüssig. Während ich bei meinen anderen Anlagen sehr konservativ unterwegs bin, überlege ich beim Altersdepot einen Einzelaktien-Anteil von etwa 20% beizumischen. Gedacht ist an solide Dividendentitel wie Nestle, Microsoft oder ASML.

Mein Berater meint, das wäre unverantwortlich für die Altersvorsorge - ETFs seien das Maximum an Risiko. Aber bei 30+ Jahren bis zur Rente sehe ich das anders. Gerade jetzt im Sommer, wo man mehr Zeit hat zum Nachdenken und Planen, beschäftigt mich das sehr.

Die Frage ist: Macht ein 20%-Anteil Einzelaktien bei so einem langen Horizont Sinn, oder sollte ich wirklich bei reinen ETFs bleiben? Die höhere Volatilität ist mir bewusst, aber die Renditechancen von Qualitätsunternehmen über Jahrzehnte sind ja durchaus verlockend.

Wie seht ihr das? Bin für alle Meinungen und Erfahrungen dankbar!


3 Antworten
LisaK
Beiträge: 29
(@lisak)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Kommt drauf an wie gut du dich auskennst und ob du die Nerven hast. 20% ist schon ordentlich, aber machbar wenn du nicht bei jeder Korrektur in Panik verfällst.


Antwort
Stefan-Kraus
Beiträge: 16
(@stefan-kraus)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Bei einem Anlagehorizont von 30+ Jahren ist ein 20% Einzelaktienanteil durchaus vertretbar, wenn du wirklich Qualitätstitel auswählst. Wichtig ist die Diversifikation auch innerhalb der Einzelaktien - nicht nur Tech, sondern verschiedene Sektoren und Regionen.

Ich hab früher mal die Kostenstrukturen verglichen und dabei festgestellt, dass bei langen Laufzeiten die Einzelaktien-Performance oft die höheren Transaktionskosten kompensiert.

Vorschlag: Starte mit 10% und taste dich langsam ran. Disziplin beim Rebalancing ist entscheidend - nicht emotional werden wenn mal ein Titel abrauscht.


Antwort
Sabine91
Beiträge: 23
(@sabine91)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Also ich seh das kritisch. Altersvorsorge sollte planbar sein und nicht vom Glück mit einzelnen Aktien abhängen. Die Beispiele die du nennst (Nestle, Microsoft) sind zwar solide, aber wer weiß schon wie die in 30 Jahren dastehen?

Bei der ganzen Reform-Diskussion sollten wir nicht vergessen, dass die staatliche Förderung vor allem Sicherheit belohnt. Würde maximal 10% Einzelaktien machen, aber eher bei breit gestreuten ETFs bleiben.


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