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Rebalancing bei Kursschwankungen: manuell oder automatisch anpassen?

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Marcus W.
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(@marcus-weber)
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Ich schau das etwas nüchterner an. Die Wissenschaft zeigt ziemlich klar, dass die Rebalancing-Häufigkeit in einem gut diversifizierten Langfristdepot einen überraschend geringen Einfluss auf die Rendite hat. Ob jährlich oder quartalsweise – die Unterschiede im Endvermögen nach 20-30 Jahren sind oft kleiner als gedacht.

Was wirklich zählt: Dass man überhaupt ein System hat und es konsequent durchhält. Ein jährlicher fester Termin – zum Beispiel jedes Jahr im Januar – ist für die meisten Sparer realistischer umsetzbar als eine Schwellenwert-Überwachung, die kontinuierliche Aufmerksamkeit erfordert.

Beim Altersvorsorgedepot ab 2027 könnte man das Rebalancing auch mit der jährlichen Einzahlung verbinden: Man schichtet nicht aktiv um, sondern kauft gezielt die underperformende Position nach. Das spart Transaktionen und ist steuerlich sauber. Ich hab das beim Anbietervergleich-Thread schon angesprochen – Kosten je Transaktion sind ein oft unterschätzter Faktor.


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