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Basisrente mit 0,25% Garantie - macht das bei Inflation noch Sinn?

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Nina95
Beiträge: 29
Themenstarter
(@nina95)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#15]

Hi zusammen,

ich bin gerade dabei meine Altersvorsorge zu überdenken und bin bei meiner alten Basisrente hängengeblieben. Die läuft seit 2019 und hat einen Garantiezins von gerade mal 0,25%. Bei der aktuellen Inflation von über 2% frag ich mich echt, ob das Ding überhaupt noch was bringt oder ob ich da real Geld verliere.

Mein Berater meinte damals, die Überschussbeteiligung würde das ausgleichen, aber die letzten Jahre war davon nicht viel zu sehen. Jetzt denk ich über einen Wechsel ins neue Altersvorsorgedepot nach, aber da gibts ja auch die Garantievariante mit 80%.

Wie seht ihr das? Lohnt sich so eine klassische Basisrente mit Mini-Garantiezins überhaupt noch? Oder soll ich lieber komplett auf ETFs setzen? Die Steuervorteile sind ja schön und gut, aber wenn die Inflation alles auffrisst...

Bin übrigens 29 und hab noch 38 Jahre bis zur Rente. Da könnte ich schon etwas mehr Risiko eingehen, oder?

Danke für eure Meinungen!


3 Antworten
Tim98
Beiträge: 28
(@tim98)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Muss Heinrich widersprechen - so einfach ist das nicht. Klar, 0,25% klingt wenig, aber du hast bei der Basisrente ja trotzdem die Steuervorteile. Als Angestellte kannst du bis zu 27.566€ pro Jahr absetzen.

Hab mich auch intensiv mit dem Thema beschäftigt, nachdem mein Berater mir das neue System andrehen wollte. Die Rechnung ist komplexer als nur Garantiezins vs. Inflation zu vergleichen.

Bei deinem Alter würd ich aber trotzdem eher Richtung Altersvorsorgedepot tendieren. Die ETF-Komponente macht langfristig schon einen Unterschied. Nur nicht überstürzen - lass dir mal beide Varianten durchrechnen.


Antwort
Heinrich67
Beiträge: 16
(@heinrich67)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hallo Nina,

aus meiner Erfahrung kann ich dir nur davon abraten, bei solchen Mini-Garantiezinsen zu bleiben. Ich hatte früher auch mal eine ähnliche Situation und bin dann gewechselt - siehe hier meine Erfahrungen.

Bei 0,25% Garantiezins und einer Inflation von über 2% machst du real Verluste, das ist mathematisch eindeutig. Die Überschussbeteiligung ist in den letzten Jahren praktisch bei null gelandet, weil die Versicherer selbst kaum noch Zinserträge erwirtschaften können.

Mit 29 Jahren hast du definitiv noch genug Zeit für mehr Risiko. Das neue Altersvorsorgedepot mit ETF-Komponente wäre meiner Ansicht nach die bessere Wahl. Auch die 80%-Garantie ist noch viel besser als die klassischen Verträge.


Antwort
KlausH
Beiträge: 29
(@klaush)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hi Nina,

kann die Überlegung gut verstehen. Bei mir läuft parallel zur Betriebsrente auch noch so eine alte Basisrente - hab darüber hier mal diskutiert.

Wenn du wechseln willst, denk daran dass du bei der Basisrente nicht kündigen kannst, nur beitragsfrei stellen. Der bisherige Vertrag läuft dann mit den mickrigen Zinsen weiter.

Für neue Beiträge würde ich definitiv das Altersvorsorgedepot nehmen. Gerade im Sommer hat man ja Zeit sich damit zu beschäftigen 😉 Lass dich aber gut beraten und nicht unter Druck setzen!


Antwort
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