Ich finds wichtig dass du dir das jetzt schon überlegst, das machen leider die wenigsten in deinem Alter. Zur Förderungsfrage: soweit ich das verstehe, gibt es beim neuen Altersvorsorgedepot eine staatliche Zulage die an einen Mindesteigenbeitrag geknüpft ist. Wenn du den nicht erreichst, bekommst du die Zulage nur anteilig. Du solltest also nachschauen was der Mindesteigenbeitrag konkret ist, damit du nicht komplett leer ausgehst bei der Förderung.
Ach ja – ich hab mir diesen Sommer auch schon angefangen Unterlagen zu sammeln, das hatten wir im Unterforum schon mal besprochen (Unterlagen sammeln jetzt schon im Sommer – was wird alles benötigt?). Wer früh anfängt ist im Januar weniger gestresst.
Ich bin auch noch relativ am Anfang und hab mich das gleiche gefragt. Wie ich im Thread Erste Sparrate festlegen – wie fange ich realistisch an? schon geschrieben hab: ich würd nicht zu viel auf einmal nehmen, sonst hörst du nach 3 Monaten wieder auf weil's zu eng wird.
Auch bei 50€ im Monat über 40 Jahre kommt durch den Zinseszinseffekt ordentlich was zusammen. Klar kein Reichtum aber besser als nix. Und der Einstieg früh machen ist echt das entscheidende.
Hi Matthias, ich kenn das Gefühl. Hatte mich auch schon gefragt ob das ganze überhaupt Sinn macht wenn man politisch eh nicht weiß was 2027 noch steht – ich hab dazu mal was im Thread Politikwechsel vor Altersvorsorgedepot-Start: Wird das 2027 überhaupt noch was? geschrieben.
Aber zur eigentlichen Frage: Gerade bei kleinem Gehalt kann die staatliche Zulage prozentual richtig viel ausmachen. Die Grundzulage ist ja ein fixer Betrag – wenn du also wenig einzahlst, macht die Zulage einen deutlich größeren Anteil deiner Gesamteinlage aus als bei jemand der 300€ im Monat reinschiebt. Das ist für Berufseinsteiger eigentlich ein echtes Plus.
Mein Tipp: Erstmal mit 25-30€ anfangen, Gewohnheit aufbauen, und sobald das Gehalt steigt (was bei dir in den nächsten Jahren ja hoffentlich passiert) einfach die Rate erhöhen. Der frühe Start zählt mehr als die Höhe des Betrags.
Dem S.Weber25 muss ich da ein bisschen widersprechen. Klar, die absoluten Zahlen bei 50€ sind überschaubar, aber der Effekt des frühen Einstiegs wird hier meiner Meinung nach unterschätzt. Wer mit 22 anfängt und wer mit 35 anfängt, der liegt am Ende meilenweit auseinander – selbst bei gleichen Einzahlungen.
Ich mach seit Jahren ETF-Sparpläne und der Zinseszins-Effekt über Jahrzehnte ist real. Beim neuen Altersvorsorgedepot kommt eben noch die Förderung on top. Das Argument mit der betrieblichen Altersvorsorge stimmt zwar, aber das eine schließt das andere ja nicht aus.
Mein Rat: Klein anfangen, drin bleiben, Rate erhöhen wenn Gehalt steigt. Mehr brauchts eigentlich nicht.