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Wieviele Notgroschen neben dem Altersvorsorgedepot? 3, 6 oder 12 Monate?

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CodeInvestor_87
Beiträge: 39
Themenstarter
(@codeinvestor_87)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#26]

Hi zusammen,

bereite mich schon mal auf das neue Altersvorsorgedepot vor und mache mir Gedanken zur gesamten Finanzplanung. Eine Frage beschäftigt mich: Wieviel Notfallreserve sollte man parallel zum Altersvorsorgedepot haben?

Ich lese überall unterschiedliche Empfehlungen - von 3 bis 12 Monatsausgaben ist alles dabei. Gerade wenn ich ab 2027 monatlich ins Altersvorsorgedepot einzahle, ist die Frage ja noch relevanter geworden. Soll ich lieber weniger in die Reserve und dafür mehr ins geförderte Depot? Oder ist eine solide Liquiditätsreserve wichtiger?

Meine Situation: 28, Softwareentwickler, stabiler Job aber in der IT kann sich ja schnell was ändern. Keine großen Schulden, wohne zur Miete. Plane 300€ monatlich ins Altersvorsorgedepot ab 2027.

Was habt ihr vor? Und plant ihr die Notfallreserve anders, seit ihr wisst dass das geförderte Depot kommt? Besonders mit Blick auf die aktuelle Zinssituation und dass das Geld ja auch irgendwo "arbeiten" sollte...

Danke für eure Meinungen!


1 Antwort
A.Bergmann
Beiträge: 34
(@a-bergmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Also ich persönlich halte 6 Monate für den Goldstandard - nicht mehr, nicht weniger. Gerade in deinem Alter und mit stabilem IT-Job sollte das reichen.

Was die Aufteilung angeht: Ich würd eher die Notfallreserve erstmal aufbauen und dann richtig ins geförderte Depot reingehen. Bringt nichts wenn du bei jedem größeren Ausfall (Waschmaschine, Autoreparatur etc.) dein Altersdepot angreifen musst.

Bei den ETF-Kosten die wir neulich diskutiert haben ist ja auch wichtig dass du regelmäßig einzahlen kannst ohne Unterbrechungen.

Mein Plan: 6 Monate aufm Tagesgeld, dann volle Kanne ins geförderte Depot. Die 2,5-3% Zinsen sind zwar nicht berauschend, aber Sicherheit geht vor.


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