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Wie viele ETFs sind für das Altersvorsorgedepot 2027 sinnvoll?

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ETFsparplan34
Beiträge: 54
(@etfsparplan34)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Was S.Hofmann oben anspricht finde ich wichtig – das Angebot des Anbieters ist wirklich nicht trivial. Bei meinem ersten Einstieg ins Depot hab ich gemerkt dass nicht alle Anbieter die gleiche ETF-Auswahl haben werden.

Zur eigentlichen Frage: Ich fahr mit 2 ETFs – All World + ein kleiner Emerging Markets Aufstockung weil mir der All World da zu wenig hat. Funktioniert gut, ich muss einmal im Jahr kurz schauen ob das Verhältnis noch passt und das wars. Keine Raketenwissenschaft.

Drei wäre auch noch okay, aber dann wirklich aufpassen dass man nicht anfängt, alle paar Monate umzuschichten nur weil ein ETF gerade schlecht läuft. Das ist der klassische Fehler den ich am Anfang auch gemacht hab.


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S.Hofmann
Beiträge: 55
(@s-hofmann)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Ich beschäftige mich grad noch mit den Grundlagen des neuen Depots – habe gesehen dass es bei der Zertifizierung gewisse Einschränkungen bei den wählbaren Produkten geben könnte. Weiß jemand ob alle gängigen ETFs tatsächlich im zertifizierten Altersvorsorgedepot nutzbar sein werden oder gibt es da Einschränkungen die die Frage nach 1 vs. 3 ETFs sowieso einschränken?

Das würde die Frage von Sabine nämlich von einer anderen Seite beleuchten: Manchmal entscheidet am Ende das Angebot des Anbieters wie viele ETFs man überhaupt sinnvoll kombinieren kann.


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Julia K.
Beiträge: 36
(@juliak82)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

MarkusH84 trifft's genau – ich habs bei mir ähnlich erlebt. Lange Zeit hatte ich vier ETFs im normalen Depot, hab dann mal nachgeschaut wie hoch die Überschneidungen waren und war ehrlich gesagt erschrocken.

Für das Altersvorsorgedepot 2027 würde ich direkt mit maximal 2–3 ETFs starten und zwar mit klarem Konzept dahinter. MSCI World (oder All World) als Kern, vielleicht Emerging Markets als Ergänzung wenn man eine andere Gewichtung möchte. Fertig. Der Rest ist Beschäftigung ohne echten Mehrwert auf 30 Jahre gesehen.

Der lange Anlagehorizont ist übrigens ein riesiger Vorteil – ich hab das hier mal im Thread zum frühen Start diskutiert. Wer früh anfängt braucht keine komplexe Strategie, sondern eine einfache die man wirklich durchhält.


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Monika K.
Beiträge: 18
(@monika67)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Das frag ich mich auch schon seit einer Weile! Ich mache es bei meiner eigenen Vorsorge seit einigen Jahren mit drei ETFs und finde das sehr überschaubar. MSCI World als Basis, dazu etwas Schwellenländer und ein ganz kleiner Anteil Europa – den hab ich mal aus persönlicher Überzeugung dazugenommen.

Aber ich muss ehrlich sagen: Ob der dritte wirklich was bringt? Ich bin mir nicht ganz sicher. Man liest halt so viel und irgendwann fängt man an zu basteln. Für das Altersvorsorgedepot würde ich vielleicht sogar eher konservativer rangehen als bei einem normalen Depot – einfach weil man das Geld wirklich nicht vor der Rente anfassen soll und Stabilität und Nachvollziehbarkeit wichtiger sind als maximale Optimierung.

Ein guter Freund von mir hat übrigens nur einen ETF und schläft sehr gut damit.


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